Liste der Kulturgüter in Oberiberg

Die Liste der Kulturgüter in Oberiberg enthält alle Objekte in der Gemeinde Oberiberg im Kanton Schwyz, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 1966 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten sowie der Verordnung vom 17. Oktober 1984 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten unter Schutz stehen.
Objekte der Kategorie A sind im Gemeindegebiet nicht ausgewiesen, Objekte der Kategorie B sind vollständig in der Liste enthalten (Stand: 1. Januar 2015). Unter übrige Baudenkmäler sind zusätzliche Objekte zu finden, die gemäss Angaben des kantonalen Denkmalschutzes als geschützte Denkmäler eingestuft wurden und nicht bereits in der Liste der Kulturgüter enthalten sind.

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:
Der Inhalt der Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser alphabetisch sortiert.

Legende: Siehe Legende der Liste der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung. Anstelle der KGS-Nummer wird als Objekt-Identifikator (ID) die Nummer im Kantonalen Inventar geschützter und schützenswerter Bauten (KIGBO) verwendet.
Alpthal | Altendorf | Arth | Einsiedeln | Feusisberg | Freienbach | Galgenen | Gersau | Illgau | Ingenbohl | Innerthal | Küssnacht | Lachen | Lauerz | Morschach | Muotathal | Oberiberg | Reichenburg | Riemenstalden | Rothenthurm | Sattel | Schübelbach | Schwyz | Steinen | Steinerberg | Tuggen | Unteriberg | Vorderthal | Wangen | Wollerau

C/1893 U1 (Brooks)

C/1893 U1 (Brooks) ist ein Komet, der im Jahr 1893 beobachtet werden konnte.

William Robert Brooks entdeckte diesen Kometen mit einem Teleskop an der privaten Smith-Sternwarte in Geneva (New York) am Morgen des 17. Oktober 1893. Er schätzte seine Helligkeit zu 7 mag und beobachtete einen Schweif von 3° Länge. Der Komet hatte seinen sonnennächsten Punkt bereits einen Monat zuvor durchlaufen, bewegte sich zum Zeitpunkt seiner Entdeckung aber noch näher auf die Erde zu.
Bereits einen Tag nach seiner Entdeckung konnte Edward Barnard am Lick-Observatorium eine genaue Positionsbestimmung des Kometen vornehmen, der zunächst noch keine Auffälligkeiten zeigte. Einen Tag später gelang ihm dann eine erste photographische Aufnahme. Er konnte darauf feststellen, dass der Schweif des Kometen aufgespalten war in einen geraden Schweif von fast 4° Länge und zwei kleinere Strahlen, die in einem Winkel dazu vom Kopf des Kometen abgingen. Am 22. Oktober wurde dann visuell erstmals eine Deformation des Kometenschweifs beobachtet, und eine neue Aufnahme „zeigte den Kometenschweif wie noch kein Kometenschweif zuvor gesehen wurde. Die anmutige Symmetrie war zerstört, der Schweif war zertrümmert. Er war gebogen, verdreht und abgelenkt, während sein größerer Teil in Knoten und nebulöse Massen aufgelöst war, und die ganze Erscheinung der Vorstellung einer Fackel entsprach, die flackerte und unregelmäßig im Wind wehte.“
Barnard konnte seine photographischen Dokumentation der Veränderungen des Kometenschweifs noch bis in den November fortsetzen. Der Komet bewegte sich währenddessen mit abnehmender Helligkeit am Himmel nach Norden und konnte gegen Ende des Jahres von der Nordhalbkugel als zirkumpolares Objekt während der ganzen Nacht beobachtet werden. Die letzte Beobachtung des Kometen erfolgte am 27. Januar 1894.
Der Komet hatte am 31. Oktober eine gesteigerte Helligkeit, die nur an diesem Tag eine Sichtbarkeit mit bloßem Auge ermöglichte. Ansonsten erreichte er aber nie eine ausreichende Helligkeit, um so gesehen werden zu können.
Von dem Kometen konnten durch Edward Barnard bis zum 19. November insgesamt 17 Weitwinkel-Photographien aufgenommen werden. Die Aufnahmen zeigten die ungewöhnliche Form des Schweifs und seine raschen Veränderungen. Es konnten auch einzelne Schweifwolken beobachtet werden, die sich loslösten. Zusammen mit den Beobachtungen, die im vorherigen Jahr am Kometen C/1892 E1 (Swift) gemacht worden waren, führte dies zu der Erkenntnis, dass eine Interaktion zwischen dem Kopf des Kometen und den im Schweif zu beobachtenden Veränderungen stattfindet. Die Ursache der Verformungen des Kometenschweifs konnte zunächst nicht erklärt werden und es wurde ein unbekanntes bremsendes Medium im Raum zwischen Sonne und Planeten vermutet.
Für den Kometen C/1893 U1 konnte Boris Alexandrowitsch Woronzow-Weljaminow 1930 ableiten, dass die Bewegung des Schweifs und seine Form erklärt werden können, wenn man annimmt, dass er in Form gasförmiger Partikel kontinuierlich aus einem festen Kern emittiert wurde, der mit einer Periode von 91 Stunden um eine gedachte Achse Sonne–Komet rotiert.
Das Licht des Kometen wurde spektroskopisch untersucht durch William Wallace Campbell am Lick-Observatorium. Er konnte die kometentypischen Emissionslinien von Kohlenstoff (C2) beobachten.
Für den Kometen konnte aus 153 Beobachtungsdaten über einen Zeitraum von 82 Tagen eine eingeschränkt genaue elliptische Umlaufbahn bestimmt werden, die um rund 130° gegen die Ekliptik geneigt ist. Der Komet läuft damit im gegenläufigen Sinn (retrograd) wie die Planeten durch seine Bahn. Im sonnennächsten Punkt der Bahn (Perihel), den der Komet am 19. September 1893 durchlaufen hat, befand er sich mit etwa 121,5 Mio. km Sonnenabstand im Bereich zwischen den Umlaufbahnen von Venus und Erde. Bereits am 14. Juli war er der Erde bis auf 1,15 AE/172,4 Mio. km nahe gekommen und am 28. August war er in 92,1 Mio. km Abstand an der Venus vorbeigegangen. Am 30. September erfolgte die größte Annäherung an den Mars mit 123,6 Mio. km und am 6. Dezember näherte sich der Komet ein weiteres Mal der Erde bis auf 1,31 AE/195,7 Mio. km.
Der Komet bewegt sich auf einer extrem langgestreckten elliptischen Bahn um die Sonne. Nach den mit einer gewissen Unsicherheit behafteten Bahnelementen hatte seine Bahn vor seiner Passage des inneren Sonnensystems im Jahr 1893 noch eine Exzentrizität von etwa 0,9956 und eine Große Halbachse von etwa 186 AE, so dass seine Umlaufzeit bei etwa 2530 Jahren lag. Der Komet könnte demnach bereits in der Antike um das Jahr –630 erschienen sein. Durch die Anziehungskraft der Planeten, insbesondere durch relativ nahe Vorbeigänge am Jupiter am 16. Januar 1892 in etwa 3 ½ AE und am 15. April 1894 in etwa 3 ¾ AE Distanz, wurde seine Bahnexzentrizität aber auf etwa 0,9963 und seine Große Halbachse auf etwa 220 AE vergrößert, so dass sich seine Umlaufzeit auf etwa 3250 Jahre erhöhte. Wenn er um das Jahr 3515 den sonnenfernsten Punkt (Aphel) seiner Bahn erreicht, wird er etwa 65,5 Mrd. km von der Sonne entfernt sein, fast 438-mal so weit wie die Erde und fast 15-mal so weit wie Neptun. Der nächste Periheldurchgang des Kometen wird möglicherweise um das Jahr 5140 stattfinden.

Jose ha-Gelili

R. Jose ha-Gelili (Jose Hagelili hebr. „R. Jose der Galiläer“, er war galiläischer Herkunft) war ein im Rufe großer Frömmigkeit stehender jüdischer Gelehrter des Altertums, wirkte um das Jahr 100 n. Chr. und gehörte zur sogenannten zweiten Generation der Tannaiten.
Er disputierte mit R. Eleasar ben Asarja, Akiba und R. Tarfon.
Als ein Unbekannter, aber bereits mit dem Wissen, der Autorität und dem Selbstbewusstsein eines Lehrenden ausgestattet, erschien er im Lehrhaus von Jawne und erwarb sich in kurzer Zeit ein solches Ansehen, dass sogar Akiba sich von ihm Worte scharfer Kritik gefallen ließ und gelegentlich wegen Joses Opposition seine Meinung änderte (bab. Chagiga 14 a; Pessachim 36 b).
Von Jose ha-Gelili sind insbesondere Aussagen über Opfer und Tempeldienst überliefert. Joses haggadische Zahleninterpretation der ägyptischen Plagen hat Eingang in die Haggada schel Pessach gefunden.
Bemerkenswert sind seine Entscheidungen, dass man Geflügel in Milch kochen dürfe und dass Gesäuertes an Pessach nur als Nahrung, nicht jedoch zu anderer Nutzung verboten sei.
Noch im 3. Jahrhundert äußerte sich Samuel ben Nachmani über Joses große Frömmigkeit: „Wenn Israel sündigt und infolgedessen der Regen ausbleibt, aber ein frommer Mann, wie z. B. Jose ha-Gelili einer war, betet, so fiele sofort Regen vom Himmel“ (pal. Taanit I., 1).
Jose hinterließ zwei Söhne: R. Elieser und R. Chanina.

Alejandro Abad

Alejandro Antonio García Abad (* 22. September 1962 in Santiago de Chile) ist ein spanischer Musiker, Musikproduzent und Songwriter.
In den 1980er Jahren kamen drei Alben von ihm mit selbstgeschriebenen Songs auf den Markt. Danach wurde er als Komponist für andere Künstler aktiv. Er wurde von der Rundfunkanstalt TVE ausgewählt, Spanien beim Eurovision Song Contest 1996 in Dublin zu vertreten. Sein selbstkomponierter Popsong Ella no es ella erreichte dabei den Platz 18. Abad war Komponist der Siegertitel beim OTI Festival von 1993 und 1995.
Seit den 2000er Jahren war er hauptsächlich Musikproduzent für Künstler wie Marcos Llunas, David Civera oder Paulina Rubio. Zwischendurch war Abad Jurymitglied diverser Castingshows oder Songfestivals, beispielsweise bei der vierten und fünften Staffel von Operación Triunfo.
1961: Conchita Bautista | 1962: Víctor Balaguer | 1963: José Guardiola | 1964: Los TNT | 1965: Conchita Bautista | 1966–1967: Raphael | 1968: Massiel | 1969: Salomé | 1970: Julio Iglesias | 1971: Karina | 1972: Jaime Morey | 1973: Mocedades | 1974: Peret | 1975: Sergio y Estíbaliz | 1976: Braulio | 1977: Micky | 1978: José Vélez | 1979: Betty Missiego | 1980: Trigo Limpio | 1981: Bacchelli | 1982: Lucía | 1983: Remedios Amaya | 1984: Bravo | 1985: Paloma San Basilio | 1986: Cadillac | 1987: Patricia Kraus | 1988: La Década Prodigiosa | 1989: Nina | 1990: Azúcar Moreno | 1991: Sergio Dalma | 1992: Serafín Zubiri | 1993: Eva Santamaría | 1994: Alejandro Abad | 1995: Anabel Conde | 1996: Antonio Carbonell | 1997: Marcos Llunas | 1998: Mikel Herzog | 1999: Lydia | 2000: Serafín Zubiri | 2001: David Civera | 2002: Rosa | 2003: Beth | 2004: Ramón | 2005: Son de Sol | 2006: Las Ketchup | 2007: D’Nash | 2008: Rodolfo Chikilicuatre | 2009: Soraya | 2010: Daniel Diges | 2011: Lucía Pérez | 2012: Pastora Soler | 2013: El Sueño de Morfeo | 2014: Ruth Lorenzo | 2015: Edurne | 2016: Barei

Gunning Bedford, Jr.

Gunning Bedford, Jr. (* 1747 in Philadelphia, Pennsylvania; † 30. März 1812 in Wilmington, Delaware) war ein Politiker, Jurist und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten.
Gunning Bedford war der wichtigste Kämpfer für die Rechte der kleinen Staaten. Seine Erfahrung aus der Lokalpolitik zusammen mit seiner Arbeit im Kontinentalkongress lehrte ihn viel über die politische und wirtschaftliche Verwundbarkeit solcher Staaten wie Delaware. Anders als einige andere Vertreter kleiner Staaten, die die Bildung einer starken Zentralregierung wollten, um ihre Interessen gegen stärkere Nachbarn zu schützen, strebte Bedford nach einer Begrenzung der Macht der neuen Regierung. Als jedoch der Konflikt über die Vertretung den Verfassungskonvent zu sprengen drohte, legte er die lokalen Interessen zur Seite und sucht zum Wohle des Landes nach Kompromissen.

Bedfords Familie konnte ihre Wurzeln bis zur Gründung von Jamestown, Virginia zurückverfolgen. Er war ein Cousin von Oberst Gunning Bedford, einem Helden des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und Politiker aus Delaware, mit dem er oft verwechselt wird.
Bedford besuchte das College von New Jersey (heute Princeton University), wo er sich mit James Madison ein Zimmer teilte. Nach seinem Abschluss 1771 studierte er Recht bei George Read, einem einflussreichen Politiker mit Verbindungen nach Pennsylvania und Delaware, der ebenfalls die Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnen wird. Über Bedfords frühe Karriere ist wenig bekannt bis zu dem Zeitpunkt, als er während der letzten Jahre der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung in Dover und dann in Wilmington eine Rechtsanwaltspraxis eröffnete. Er saß in der frühe Nachkriegszeit kurz in der gesetzgebenden Körperschaft von Delaware und vertrat den Staat von 1783 bis 1785 im Kontinentalkongress. Er arbeitete von 1784 bis 1789 auch als Delawares Attorney General. Obwohl er 1786 ausgewählt wurde, den Staat beim Annapolis-Kongress zu vertreten, war Bedford unter den Delegierten, die die Versammlungen dieses kurzen Treffen verpassten. Zeugenaussagen besagen, dass er die Sorgen des Kongresses über die politischen und wirtschaftlichen Probleme, die mit den Artikeln der Konföderation zusammen hingen teilte − eine Sorge, die die Delegierten von Annapolis dazu brachte, die Versammlung einzuberufen, die als Verfassungskongress bekannt wurde.
Vorrangig besorgt um die Bedrohung der kleinen Staaten in einer Bundesvereinigung, die möglicherweise durch mächtige, stark bevölkerte Nachbarn beherrscht würden, warnte Bedford die Delegierten in Philadelphia mit feurigen Worten, dass die kleinen Staaten zu ihrem eigenen Schutz nach Bündnissen mit ausländischen Partnern suchen müssten. Zuerst schloss er sich denen an, die nur die Artikel der Konföderation verbessern wollten, in dem Glauben, wie ein Delegierter es ausdrückte, dass „es keinen Mittelweg zwischen einer vollständigen Einbindung [der Staaten in eine Nation] und einer bloßen Konföderation der Staaten [gäbe]. Das Erste steht außer Frage und das Zweite müssen sie als nicht ganz gleiche Souveräne fortsetzen.“ Als jedoch die Idee des Entwurfs einer neuen Verfassung akzeptiert wurde, unterstützte er den New Jersey-Plan, ein System, das gleiche Vertretung für die Staaten in der nationalen gesetzgebenden Versammlung bot, ein Punkt, in dem die gesetzgebende Versammlung von Delaware seinen Delegierten keine Kompromisse erlaubt hatte. Bedford setzte sich für starke Begrenzungen der Macht der Exekutive ein und schlug Maßnahmen vor, mit denen die Staaten eine enge Kontrolle über die nationalen Gesetzgeber und Gerichte hatten, einschließlich einer Aufstellung der Bundesrichter durch die Gesetzgeber der Staaten.
Bedfords Reden zur Unterstützung dieser Ideen brachten den Delegierten William Pierce aus Georgia dazu, ihn als „markanten“ Redner mit einer „sehr befehlsartigen und aggressiven Art“ aber „von herzlichem und impulsivem Temperament und unbedacht in seinem Urteil“ zu bezeichnen. Einsehend, dass die Kongresssitzungen wegen des unerbittlichen Festhaltens an seinen Positionen den Bund in Gefahr bringen würden, nahm Bedford eine flexiblere Position ein. Er war damit einverstanden, in dem Ausschuss zu sitzen, der den Großen Kompromiss entwarf, der dornige Frage der Vertretung beilegte und das Einverständnis des Kongresses mit dem neuen Entwurf einer Regierung ermöglichte.
Bedford war Delegierter im Ratifizierungskongress von Delaware. Dank seines Einsatzes zusammen mit John Dickinson, Richard Bassett und anderen wurde Delaware der erste Staat, der die Verfassung bestätigte. Nach seinem Abschied vom Posten des Generalstaatsanwaltes von Delaware 1789 war er im selben Jahr und wieder 1793 als Präsidenten-Wahlmann tätig, beide Male für George Washington abstimmend. Ferner gehörte er im Jahr 1788 dem Senat von Delaware an. Weithin für seine Rechtskenntnisse respektiert, wurde Bedford von George Read und Richard Bassett, Senatoren aus Delaware und Mitunterzeichner, gefragt, einen Gesetzentwurf zu prüfen, der für die Organisation des Bundesrechtssystems in Betracht gezogen wurde. Bedford lobte das Dokument, das 1789 zum Gerichtsgesetz, einem der wichtigsten Arbeiten der gesetzgebenden Versammlung dieser Zeit wurde, als „großartige Arbeit“, brachte aber auch einige Bedenken zum Ausdruck. Er gab zu, dass das allgemeine Recht der USA schwer festzulegen war. „Dennoch;“ forderte er „die Ehre Amerikas erfordert, dass es [eine Festlegung] klar gemacht wird und dass, wenn wir jemanden dem Gesetz übergeben, dass es das Gesetz des eigenen Landes ist. Wenn die Prinzipien des Gesetzes irgend eines anderen Landes gut und einer Übernahme wert sind, dann sollen sie in das eigene Recht übernommen werden,“ Er glaubte, dass die Bestätigung der Verfassung ein „Augenblick der rechtlichen Emanzipation;“ gewesen sei, bei dem erklärt wurde, dass „genau so wie das Fundament gebaut ist, der Überbau errichtet werden muss“. Im September 1789 wählte George Washington Bedford als Richter am Bundesbezirksgericht für Delaware aus, eine Position, die er bis zu seinem Tode behielt.
Bedford verlor nie das Interesse an seiner Heimatgemeinde. Glaubend, dass die Einrichtung von Schulen „ohne Zweifel ein Ding von vorrangiger Bedeutung ist“ wirkte er für die Verbesserung der Ausbildung in Wilmington. Er war Präsident des Aufsichtsrates der Wilmingtoner Akademie und als diese Institution zum Wilmingtoner College wurde, wurde er dessen erster Präsident.
Baldwin | Bassett | Bedford | Blair | Blount | Brearley | Broom | Butler | Carroll | Clymer | Dayton | Dickinson | Few | Fitzsimons | Franklin | Gilman | Gorham | Hamilton | Ingersoll | Jackson | Jenifer | Johnson | King | Langdon | Livingston | Madison | McHenry | Mifflin | G. Morris | R. Morris | Paterson | C. C. Pinckney | C. Pinckney | Read | Rutledge | Sherman | Spaight | Washington | Williamson | Wilson
Bedford | Ridgely | Van Dyke | Horsey | Clayton | Rogers | Frame | Rogers | Gilpin | Saulsbury | Fisher | Wooten | Moore | Lore | Penington | G. Gray | Paynter | Biggs | Nicholson | White | Ward | Richards | A. Gray | Wolcott | Reinhardt | Townsend | Southerland | Satterthwaite | Layton | Green | Morford | Killoran | James | Young | Craven | Harmer | Buckson | Stabler | Wier | Gebelein | Oberly | Brady | Danberg | Biden | Denn

Dóra María Lárusdóttir

Dóra María Lárusdóttir (* 24. Juli 1985) ist eine isländische Fußballspielerin. Die Abwehrspielerin bestritt in ihrer bisherigen Laufbahn über 100 Länderspiele für die isländische Frauen-Nationalmannschaft.
Dóra begann ihre Karriere bei Valur Reykjavík, mit dem sie 2004 ihren ersten Meistertitel gewann. Ab 2005 studierte sie an der University of Rhode Island. Während sie mit der College-Mannschaft Rhode Island Rams an den nationalen College-Meisterschaften teilnahm, spielte sie parallel weiterhin in den Semesterferien insbesondere im Sommer für ihren isländischen Klub, so dass sie auch an den Meisterschaften 2006, 2007 und 2008 beteiligt war. Nach Abschluss ihres Studiums 2008 konzentrierte sie sich sportlich wieder auf ihren isländischen Klub, es folgten 2009 und 2010 weitere Meistertitel. 2011 wechselte sie erstmals ins Ausland und heuerte beim schwedischen Verein Djurgården Damfotboll an. Nach nur einer Spielzeit zog sie nach Brasilien weiter, mit AAD Vitória das Tabocas – ihre Landsmännin Þórunn Helga Jónsdóttir wurde ebenfalls verpflichtet – nahm sie dabei unter anderem an der Copa Libertadores Femenina 2012 teil. Anschließend kehrte sie zu Valur Reykjavík zurück.
Nachdem Dóra bereits diverse isländische Juniorenauswahlmannschaften durchlaufen hatte, debütierte sie im September 2003 in der A-Nationalmannschaft. Mit dieser qualifizierte sie sich für die Europameisterschaft der Frauen 2009, bei der sie mit der Auswahl in der Gruppenphase scheiterte und alle drei Spiele bestritten hatte. Vier Jahre später nahm sie an der Europameisterschaft der Frauen 2013 teil, bis zum Ausscheiden gegen Gastgeber Schweden im Viertelfinale absolvierte sie alle vier Endrundenspiele.

Rudłowo

Rudłowo (deutsch Rodelshöfen) ist ein polnisches Dorf nahe der Stadt Braniewo in der Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Rudłowo liegt 1,3 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Braniewo (Braunsberg) und unweit des westlichen Ufers des Flusses Passarge. Das Stadtzentrum ist über die Moniuszki-Straße zu erreichen. Das Dorf grenzt im Süden und Südosten an landwirtschaftliche Flächen, im Nordosten liegt der Stadtwald von Braniewo. Die Grenze zur russischen Oblast Kaliningrad (Königsberger Gebiet) ist etwa neun Kilometer entfernt.
Die Geschichte Rudłowos ist geprägt durch das deutsche Rittergut Rodelshöfen. Dieses bestand seit dem 14. Jahrhundert und lag zu dieser Zeit im Machtbereich des Deutschen Orden. Als 1712 das erste Gutsschloss errichtet wurde, gehörte Rodelshöfen bereits zum Königreich Preußen, dem späteren Ostpreußen. 1865 nahm der Rittergutsbesitzer Gramsch, dessen Familie lange auf Gut Rodelshöfen herrschte, umfangreiche Umbauten am ursprünglich romanischen Schloss vor. Es entstand ein zweigeschossiger neugotischer Bau, dem an der Südflanke ein über drei Stockwerke reichender Turm angefügt wurde. Die Frontfassade schmückte ein Mittelrisalit, auch an den Giebelwänden wurden Risalite errichtet. Auffällig waren die kunstvoll verzierten Bogenfenster und Treppengiebel. Eine große Aussichtsterrasse führte zum Schlosspark, der bis an das Ufer der Passarge reichte.
Im Zuge der preußischen Verwaltungsreform von 1815 wurde Rodelshöfen zum 1. Februar 1818 in den neu gebildeten Kreis Braunsberg eingegliedert. Als 1874 innerhalb der Kreise die Amtsbezirke eingerichtet wurden, kam der administrativ selbständige Gutsbezirk Rodelshöfen zum Amtsbezirk Schillgehnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Rittergut eine Größe von 433 ha, davon waren 228 ha Schafweide und 137 ha Acker. Neben der Land- und Viehwirtschaft unterhielt das Gut eine dampfbetriebene Ziegelei. 1910 zählten zum Gutsbezirk 137 Einwohner. Mit Wirkung vom 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk aufgelöst und in die Stadt Braunsberg eingegliedert.
Letzter deutscher Gutsbesitzer war Dr. Otto Gramsch, der das Gut Anfang des 20. Jahrhunderts übernommen hatte. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Region Braunsberg im März 1945 von der Roten Armee erobert. Zuvor war bereits der größte Teil der deutschen Bevölkerung geflohen. Noch im selben Jahr wurde das südliche Ostpreußen, darunter auch Braunsberg, unter polnische Verwaltung gestellt. Rodelshöfen wurde in Rudłowo umbenannt. Die sowjetische Geheimpolizei GPU richtete dort zeitweilig ein Lager ein. Nach der politischen Neugliederung Polens kam Rudłowo zunächst zur Woiwodschaft Danzig. Im Dorf wurde ein Staatsgut eingerichtet, die Ziegelei wurde 1958 stillgelegt. 2007 hatte Rudłowo 300 Einwohner. Das Gutsschloss blieb ungenutzt und verfiel zur Ruine. Mit Stand 2012 wird das Dorf administrativ verwaltet durch die Woiwodschaft Ermland-Masuren, liegt im Landkreis Braniewski und gehört zur Gmina Braniewo. Eigentümerin der Schlossruine ist die staatliche Agentur für landwirtschaftliches Eigentum AWRSP.
54.36833333333319.833333333333Koordinaten: 54° 22′ 6″ N, 19° 50′ 0″ O
Ortsteile (Schulzenämter): Bobrowiec (Klein Amtsmühle) | Garbina (Willenberg) | Gronowo (Grunau) | Grzechotki (Rehfeld) | Jarocin (Herzogswalde) | Klejnowo (Klenau) | Krasnolipie (Schönlinde) | Krzewno (Hohenwalde) | Mikołajewo (Blumberg) | Nowa Pasłęka (Neu Passarge) | Pęciszewo (Waltersdorf) | Podgórze (Huntenberg) | Rodowo (Radau) | Rogity (Regitten) | Rusy (Rossen) | Stępień (Stangendorf) | Szyleny (Schillgehnen) | Świętochowo (Sonnenstuhl) | Wola Lipowka (Breitlinde) | Zakrzewiec (Vogelsang) | Zawierz (Zagern) | Żelazna Góra (Eisenberg)
Übrige Ortschaften: Bemowizna (Böhmenhöfen) | Brzeszczyny (Schwillgarben) | Cielętnik (Kälberhaus) | Działy (Albertshof) | Elżbiecin (Lisettenhof) | Glinka (Hermannshof) | Goleszewo (Wilhelmshof) | Grodzie | Gronówko (Grunenfeld) | Grzędowo (Rödersdorf) | Józefowo (Josephsau) | Kalina (Kayling) | Kalinówek (Einigkeit) | Kiersy (Kirschdorf) | Klejnówko (Gut Klenau) | Lipowina (Lindenau) | Maciejewo (Maternhöfen) | Marcinkowo (Anticken) | Młoteczno (Hammersdorf) | Podleśne (Vorderwalde) | Prątnik (Marienfelde) | Prętki (Marienhöhe) | Różaniec (Rosenort) | Rudłowo (Rodelshöfen) | Rydzówka | Stara Pasłęka (Alt Passarge) | Strubiny (Strauben) | Ujście (Pfahlbude) | Ułowo (Auhof) | Wielewo (Fehlau) | Wikielec (Winkelsdorf) | Wilki (Birkenau) | Zgoda (Gerlachsdorf)

Versenkreck

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Ein Versenkreck ist eine Einrichtung zum Reckturnen in Sporthallen, bei der die Recksäulen bei Nichtbenutzung im Boden versenkt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Recksäulen nicht abgebaut und in den Geräteraum verstaut werden müssen wie bei Steckreckanlagen oder einem Spannreck.
Die Erfindung des Versenkrecks geht auf den Sportwissenschaftler Hacker zurück und wurde viele Jahre von der Augsburger Turngerätefabrik Wallenreiter (heute Wallenreiter Sportgeräte) in Sporthallen eingebaut. Derartige Versenkrecke zeichnen sich durch einen Begehungsschacht aus, über den man die Reckanlage jederzeit zugänglich unter dem Sporthallenboden warten kann. Bis heute sind zahlreiche Installationen voll funktionstüchtig in Gebrauch.
Aufgrund des baulich aufwendigen Wartungsschachtes werden Versenkreckanlagen seit ca. 1970 nicht mehr nach der Hacker-Konstruktion gebaut, sondern in einem geschlossenen System. Die Reckanlagen weisen keinen Zugangsschacht mehr aus; stattdessen werden die Recksäulen mit dem vollständigen Versenkmechanismus in einem Topfrohr eingebaut.

Charles Comte de Lalaing

Comte (Graf) Charles Maximilien Jacques VI. de Lalaing, KC (* 4. März 1856 in London; † 1919) war ein belgischer Jurist und Diplomat.
Charles VI. stammte aus dem flämischen Adelsgeschlecht de Lalaing-Mouillerie. Er war ein Sohn des belgischen Diplomaten Maximilien V. de Lalaing (1811–1881) und seiner Gattin Julia Maria (∞ 17. April 1855), geborene Vibart. Sein jüngerer Bruder war der Maler Jacques de Lalaing (1858–1917). Am 12. April 1888 heiratete de Lalaing in Den Haag Christine-Louise, Baroness du Tour van Bellinchave (* 9. Januar 1866). Aus der Ehe ging unter anderem der Sohn Jacques Maximilien Paul Emmanuel de Lalaing (* 1889) hervor, der wie der Vater Diplomat wurde.
Nach einer Ausbildung zum Rechtsanwalt trat Lalaing 1879 in den belgischen diplomatischen Dienst ein. Seine frühe Laufbahn führte ihn 1881 als 2. Sekretär an die belgische Gesandtschaft in Wien, 1883 an die Gesandtschaft in Bukarest, 1886 als 1. Sekretär an die belgische Gesandtschaft in Berlin und 1887 nach Den Haag. 1889 wurde Lalaing als Botschaftsrat nach London versetzt.
Von 1893 bis 1896 wurde er als Ministerresident in Rio de Janeiro, von 1896 bis 1899 in Bukarest und von 1899 bis 1903 in Bern eingesetzt. 1903 wurde Lalaing, der seit 1884 den Rang eines Attache au Cabinet du Roi innehatte, schließlich zum belgischen Gesandten am Hof von St. James in London ernannt. 1914 beteiligte Lalaing sich an der Gründung der Commission for Relief in Belgium, einer amerikanischen Hilfsorganisation, die unter der Leitung des späteren US-Präsidenten Herbert Hoover die Verteilung von Lebensmitteln im deutschbesetzten Belgien organisierte. Edmund Dene Morel charakterisiert Lalaing für den Ersten Weltkrieg als „einen Gesellschaftsdiplomaten, der einen außerordentlichen Mangel an Verständnis“ für die britische Kriegsführung in Belgien an den Tag gelegt habe.

Hans Schaffner

Hans Schaffner (* 16. Dezember 1908 in Interlaken; † 26. November 2004 in Bern; heimatberechtigt in Gränichen und Unterseen) war ein Schweizer Politiker (FDP). Als Bundesrat war er Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) und bekleidete einmal das Amt des Bundespräsidenten.

Nach einem Jurastudium an der Universität Bern trat Schaffner 1938 in die Bundesverwaltung ein. 1941 wurde er Leiter der Zentrale für Kriegswirtschaft und war in Zusammenarbeit mit Friedrich Traugott Wahlen verantwortlich, dass die Bevölkerung mit genügend Lebensmittel und Heizmaterial versorgt wurde. Nach dem Krieg wechselte Schaffner in die Handelsabteilung, das nachmalige Bundesamt für Aussenwirtschaft (heute fusioniert im Staatssekretariat für Wirtschaft). Als Direktor der Handelsabteilung war er wesentlich an der Entstehung der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta) beteiligt. 1958, nach der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), drohte der Schweiz die Isolation von der europäischen Handelspolitik. Schaffner organisierte ein Treffen mit seinen Kollegen aus den Nicht-EWG-Staaten, an dem die Idee einer Freihandelszone ausgearbeitet wurde. Unter der Bezeichnung «Beamtenverschwörung» ging dieses Treffen in die Geschichte der Efta ein, und Schaffner wurde als «Vater der Efta» bezeichnet.
Am 15. Juni 1961 wurde er in den Bundesrat gewählt. Wegen seines Heimatortes Gränichen galt er als Vertreter des Kantons Aargau. Während seiner Amtszeit stand er dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) vor. Er engagierte sich für die Integration der Schweiz in Europa und setzte sich für ein aktives Mitwirken der Schweiz in der Efta ein. Er war Bundespräsident im Jahre 1966 und Vizepräsident im Jahre 1965. Am 31. Dezember 1969 trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück.
Nach seinem Rücktritt aus dem Bundesrat und einer längeren Erholungszeit engagierte er sich in verschiedenen internationalen Kommissionen, unter anderem in der Expertengruppe der UNO über die Tätigkeit multinationaler Konzerne in der Dritten Welt.
Hans Schaffner war erst der dritte Bundesrat, der in die Landesregierung gewählt wurde, ohne zuvor den Eidgenössischen Räten oder einem kantonalen Regierungsrat angehört zu haben.
Friedrich Frey-Herosé | Wilhelm Matthias Naeff | Josef Munzinger | Constant Fornerod | Josef Martin Knüsel | Johann Jakob Scherer | Karl Schenk | Joachim Heer | Numa Droz | Louis Ruchonnet | Adolf Deucher | Adrien Lachenal | Ludwig Forrer | Josef Anton Schobinger | Edmund Schulthess | Hermann Obrecht | Walther Stampfli | Rodolphe Rubattel | Thomas Holenstein | Friedrich Traugott Wahlen | Hans Schaffner | Ernst Brugger | Fritz Honegger | Kurt Furgler | Jean-Pascal Delamuraz | Pascal Couchepin | Joseph Deiss | Doris Leuthard | Johann Schneider-Ammann