Emanuel Hirsch

Emanuel Hirsch (* 14

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. Juni 1888 in Bentwisch bei Wittenberge; † 17. Juli 1972 in Göttingen) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe, Deutscher Christ und aktiver Befürworter der Ideologie und Politik der NSDAP (Mitglied seit 1937).

Emanuel Hirsch war der Sohn eines brandenburgischen Pfarrers. Seine gesamte Studienzeit verbrachte Hirsch an der Universität Berlin. Seine Lehrer waren u. a. Karl Holl und Adolf von Harnack. Er gehörte dem Wingolfsbund an, einer christlichen Studentenvereinigung. Dort lernte er Paul Tillich kennen, mit dem er auch kurze Zeit befreundet war

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. Nach Habilitation (1915) und Privatdozentenzeit an der Universität Bonn war er seit 1921 Professor für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen, ab 1936 auch für Systematische Theologie mcm taschen sale.

Er war Luther- und Kierkegaardspezialist. Er ist durch seine Übersetzungen von Kierkegaards Werken bekannt, die noch lange in Gebrauch waren. Darüber hinaus war er ein guter Kenner des deutschen Idealismus, v.a. Fichtes. Hirschs Ansatz ist dadurch bestimmt, dass es kein Zurück hinter die moderne Frage nach persönlicher Gewissheit gibt. Vor diesem Hintergrund kann Theologie keine traditionell autorisierten Dogmen wiederholen, sondern muss das Gewissen des Einzelnen ansprechen. „Gewissen“ ist in Hirschs Denken ein Zentralbegriff. Hirsch beschäftigte sich ebenfalls mit neutestamentlichen Fragen wie der Geschichte der Evangelientradition oder dem Wesen des Osterglaubens. In seinen späteren Jahren verarbeitete er religiöse und theologische Erfahrungen auch literarisch, so etwa in mehreren Romanen.

Hirschs Werk ist außerordentlich vielseitig und findet bis heute Berücksichtigung im theologischen und philosophischen Lehrbetrieb. Dennoch blieb die Rezeption seines Werkes hinter seinem Potential zurück, was eindeutig im Zusammenhang steht mit seiner aktiven Unterstützung der nationalsozialistischen Ideologie und Politik.

Während der Weimarer Republik war Hirsch Anhänger des deutschnationalen Parteiführers Alfred Hugenberg. Er wurde zu den Wortführern der Deutschen Christen und theologischer Berater des späteren Reichsbischofs Ludwig Müller. Obwohl er sich zunächst selbst nicht als Nationalsozialisten bezeichnete, betrachtete er Hitler bei der Reichspräsidentenwahl 1932 als einzige Hoffnung auf eine nationale „Wiedergeburt“. Nach dessen Machtergreifung schrieb er:

„Kein einziges Volk der Welt hat so wie das unsere einen Staatsmann, dem es so ernst um das Christliche ist; als Adolf Hitler am 1. Mai seine große Rede mit einem Gebet schloß, hat die ganze Welt die wunderbare Aufrichtigkeit darin gespürt.“

Am 11. November 1933 war er in Leipzig einer der Redner auf der Veranstaltung zum Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat.

1937 trat Hirsch der NSDAP bei und wurde Förderndes Mitglied der SS. Ebenso trat er dem NS-Lehrerbund und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt bei.

Hirsch verurteilte jene, die Hitler kritisch gegenüberstanden, und ging sogar soweit, Kollegen und Studenten zu denunzieren. So hatte er z. B. entscheidenden Anteil an der Entlassung seines reformierten Kollegen Karl Barth aus dessen Bonner Lehramt. Kurz nach dem Krieg quittierte er seinen Dienst, wodurch er das Recht auf Ruhegehalt verlor. Er selbst begründete dies mit gesundheitlichen Problemen. In der Tat war er schon seit 1931 fast blind, doch wird allgemein angenommen, dass er mit der Pensionierung vor allen Dingen dem Verfahren der Entnazifizierung, das wahrscheinlich zu einem Lehrverbot geführt hätte, entgehen wollte.

Tommi Satosaari

Tommi Satosaari (* 17 mcm taschen sale. Februar 1975 in Jyväskylä) ist ein finnischer Eishockeytorwart, der zuletzt bis 2011 bei IF Troja-Ljungby in der schwedischen HockeyAllsvenskan unter Vertrag stand.

Satosaari begann seine Karriere zu Beginn der neunziger Jahre in den Jugendmannschaften von JyP HT und debütierte in der Saison 1993/94 als Ersatztorhüter in der Kampfmannschaft der SM-liiga. Nach einem Jahr bei FPS Forssa in der 1. Division hatte er 1997 seinen ersten Einsatz in der höchsten finnischen Spielklasse. Bis zur Saison 1999/2000 konnte er sich allmählich durchsetzen, entschloss sich jedoch für einen Wechsel ins Ausland und unterzeichnete einen Vertrag bei dem britischen Club Newcastle Vipers aus der Ice Hockey Superleague.

In den folgenden Jahren wechselte Satosaari mindestens einmal pro Saison das Team und spielte unter anderem für den REV Bremerhaven in der 2. Eishockey-Bundesliga und den HDD Olimpija Ljubljana in der slowenischen Eishockeyliga. 2005 kehrte er nach Finnland zurück und verbrachte nach einer kurzen Zeit bei seinem Heimatclub JYP Jyväskylä drei Jahre bei den Pelicans Lahti, wo er allerdings nie über die Position des Ersatztorhüters hinauskam

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. In der Spielzeit 2008/09 wechselte er zu den Diables Rouges de Briançon in die französischen Ligue Magnus und wurde dort als bester Torhüter der Saison ausgezeichnet. Im Sommer 2009 wurde er von Alba Volán Székesfehérvár unter Vertrag genommen, nachdem Levente Szuper sich für ein Engagement bei den Hannover Scorpions entschieden hatte. In der Saison 2009/10 gewann er mit seiner Mannschaft den ungarischen Meistertitel. Nachdem er auch die folgende Spielzeit bei Alba Volán begonnen hatte, wechselte er im Januar 2011 zu IF Troja-Ljungby aus der HockeyAllsvenskan, der zweiten schwedischen Spielklasse. Am Saisonende wurde dort sein Vertrag jedoch nicht verlängert.

(Legende zur Torhüterstatistik: GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U oder OT = Unentschieden oder Overtime- bzw. Shootout-Niederlage; Min. = Minuten; SOG oder SaT = Schüsse aufs Tor; GA oder GT = Gegentore; SO = Shutouts; GAA oder GTS = Gegentorschnitt; Sv% oder SVS% = Fangquote; EN = Empty Net Goal; 1 Play-downs/Relegation)

Karl Jelinek (Meteorologe)

Karl Jelinek (* 23. April 1822 in Brünn; † 19. Oktober 1876 in Wien) war österreichischer Meteorologe.

Karl Jelinek studierte seit 1839 zu Wien die Rechte, aber auch Mathematik und Naturwissenschaft, wurde 1843 Assistent an der Wiener Sternwarte

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, 1847 Adjunkt an der Prager Sternwarte, wo Karl Kreil seine ganze Tätigkeit auf Beobachtungen und Untersuchungen im Gebiet der Meteorologie und des Erdmagnetismus lenkte.

1852 wurde Jelinek Professor der höheren Mathematik am polytechnischen Institut in Prag und 1863 Nachfolger Kreils in der Direktion der Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien und gleichzeitig ordentlicher Universitätsprofessor für Physik an der Universität Wien.

Er betrieb mit großem Erfolg die Reorganisation und Erweiterung dieser Anstalt und stattete das neue Gebäude auf der Hohen Warte bei Wien mit den vorzüglichsten Instrumenten aus, begründete die Österreichische Gesellschaft für Meteorologie und redigierte mit Julius von Hann die Zeitschrift derselben.

Er begann eine neue Folge der Jahrbücher der Zentralanstalt, von welchen er 11 Bände herausgegeben hat. 1872 wirkte er für die Abhaltung der Meteorologenkonferenz in Leipzig, welche dem internationalen Meteorologenkongress in Wien 1873 voranging

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.

Jelinek wurde in das permanente Komitee des Kongresses gewählt und nahm 1874 an dessen Versammlung zu Utrecht teil. In Prag gehörte Jelinek 1862–66 dem Landtag an.

1864 wurde er Mitglied des Unterrichtsrats, und 1870–73 fungierte er als Referent für technische Hochschulen, Gewerbe- und Handelsschulen im Unterrichtsministerium. Jelinek schrieb auch: Anleitung zur Anstellung meteorologischer Beobachtungen (Wien)

Nach seinem Tod wurde Jelinek auf dem Heiligenstädter Friedhof beigesetzt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.

Anne Applebaum

Anne Applebaum (* 25. Juli 1964 in Washington, D.C.) ist eine polnisch – US-amerikanische Historikerin. Ihre Arbeiten über die Geschichte Osteuropas und des Kommunismus wurden mehrfach ausgezeichnet.

Applebaum besuchte die Sidwell Friends School, eine private Schule in Bethesda (Maryland). Nach ihrem Schulabschluss 1982 begann sie ein Bachelor-Studium der Geschichte und Literatur an der Yale University, das sie 1986 summa cum laude abschloss. Im Anschluss ging sie mit einem Marshall-Stipendium nach England, wo sie Internationale Beziehungen an der London School of Economics studierte. Ihren Master-Abschluss erhielt sie 1987.

Sie begann ihre journalistische Arbeit 1988 als Korrespondentin des Economist in Warschau. Von 2002 bis 2006 war Applebaum Mitglied des Redaktionsausschusses der Washington Post. Sie schreibt weiterhin Op-Eds für die Washington Post.

Sie war im Frühjahr 2008 Fellow an der American Academy in Berlin. Im selben Jahr wurde sie vom US-amerikanischen Magazin Foreign Policy zu den hundert einflussreichsten Intellektuellen gezählt. In London leitet sie eine Abteilung des Legatum Institute, eines Thinktanks zur Förderung von Demokratie und Kapitalismus. Sie gebraucht klare Worte für die Situation im Osten: Russland unter Putin sei eine raffinierte Diktatur mcm taschen sale, der Krieg in der Ukraine sei zynisch, und Putin versuche, den Westen einzuschüchtern und zu destabilisieren.

Vom 11. bis 14. Juni 2015 nahm sie an der 63. Bilderberg-Konferenz in Telfs-Buchen in Österreich teil.

Ihr Buch Gulag wurde 2004 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Sie ist Koautorin eines 2011 auf Englisch erschienenen Kochbuchs mit 90 polnischen Gerichten. 2012 erschien ihre Studie über die Durchsetzung der sowjetischen Herrschaft im östlichen Mitteleuropa (Iron Curtain – The Crushing of Eastern Europe 1944–1956), die sich vor allem auf die Fallbeispiele Polen, Ungarn und Ostdeutschland konzentriert.

Applebaums Eltern sind Harvey M. Applebaum, ein Partner in der Anwaltskanzlei Covington and Burling, und Elizabeth Applebaum, geborene Bloom, die in der Corcoran Gallery of Art arbeitete. Applebaum beschrieb ihre Familie als jüdisch-reformiert. Sie ist mit dem polnischen ehemaligen Außenminister und Sejmmarschall Radosław Sikorski verheiratet

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, hat mit ihm zwei Söhne und lebt seit 2006 in Polen. Seit 2013 besitzt sie neben der amerikanischen auch die polnische Staatsangehörigkeit.

Liste der Flughäfen in Ghana

Ghana verfügt über folgende Flughäfen mit ICAO- bzw. IATA-Code:

Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Demokratische Republik Kongo | Republik Kongo | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Mauretanien | Mauritius | Marokko | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | Sao Tome und Principe | Senegal | Seychellen&nbsp

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;| Sierra Leone&nbsp

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;| Simbabwe | Somalia | Südafrika | Südsudan | Sudan | Swaziland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik | andere Gebiete

Flughäfen nach Staat in:
Afrika | Asien | Australien und Ozeanien | Europa | Nordamerika | Südamerika

Lizumer Reckner

Lizumer Reckner von Süden

Lizumer Reckner von Norden

Der Lizumer Reckner ist mit 2886&nbsp

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;m ü. A. der höchste Berg der Tuxer Alpen in Tirol.

Der Lizumer Reckner liegt im Zentrum der Tuxer Alpen, etwa 20 Kilometer südöstlich von Innsbruck innerhalb des Truppenübungsplatzes Lizum Walchen

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. In seinem Westen liegt das Navistal, im Südosten das Schmirntal, im Osten die Wattentaler Lizum. Das Tuxertal liegt unweit im Südosten. Nachbarberg im Süden ist der Geier. Nach Norden setzt sich ein Gebirgskamm zur Lizumer Sonnenspitze, den Tarntaler Köpfen und im weiteren Verlauf bis zum Mölser Berg fort. Im Westen ist dem Lizumer Reckner der 2824 m hohe Naviser Reckner vorgelagert.

Der Reckner liegt am Rande des Tauernfensters, einer Region der Ostalpen, in der penninische Decken und möglicherweise auch helvetische Decken aufgeschlossen sind. Der Gipfelaufbau des Reckners besteht aus Serpentinit, der vor allem in Radiolarit eingebettet ist. Des Weiteren finden sich in der geologisch vielfältigen Umgebung Dolomitbrekzien, Kalkschiefer und andere Gesteine des Jura.

Unterhalb des Gipfelaufbaus des Reckners finden sich Blockhalden, die als Reste ehemaliger Blockgletscher gedeutet werden. Hier sind auch Reste von Toteis zu finden.

Vom Navistal aus ist der Berg unter anderem über die Naviser Hütte (1767 m) oder die Peeralm (1663 m) zu erreichen. Im Schmirntal dient der Weiler Obern als Ausgangspunkt. Vom Tuxertal aus kann der Reckner über die 1984 m hohe Junsbergalm oder von Hintertux aus erreicht werden. Wichtigster Stützpunkt in der Wattentaler Lizum ist die Lizumer Hütte (2019 m).

Von all diesen Ausgangspunkten kann der Südfuß des Gipfelaufbaus über mehrere markierte Wanderwege erreicht werden. Insbesondere der Anstieg von der Lizum aus ist im Winter auch als Skitour möglich. Der letzte Anstieg zum Gipfel ist recht minimalistisch mit Tritt-/Griffhilfen ausgestattet und erfordert Kletterei im II-ten Grad.

Aufgrund der Lage innerhalb des Truppenübungsplatzes kann die Besteigung des Berges zeitweise untersagt sein.

Nißmitz (Adelsgeschlecht)

Die Herren von Nißmitz (auch: Nismitz, Nissmitz) waren ein Adelsgeschlecht aus Thüringen und der Markgrafschaft Meißen mit gleichnamigen Stammsitz Nißmitz bei Freyburg an der Unstrut.

Bertoldus de Nysmicz hatte 1349, laut Lehnsbuch des Friedrich des Strengen, Güter in Nißmitz und u.a. einen Hof auf und sieben vor der Burg Neuenburg/Freyburg nach Burgrecht. 1362 besaß Berth. de Nizzmicz noch Burglehen zu Neuenburg. 1449 hatten die von Nißmitz auch Burglehen zu Naumburg inne. Altenroda gehörte der Familie längere Zeit, wozu auch „die Gerichte über Hals und Hand

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, oberst und niederst, im Feld, Flur und Dorf“ gehörten.

Weiterhin hatten sie Besitzungen in Birkigt, Dobichau, Dommitsch, Freyburg, Gröst, Großjena, Mücheln, Nebra, Laucha an der Unstrut, Lauchstädt, Leißling, Obernessa, Pödelist, Schnellroda, Sonneberg mcm taschen sale, Weischütz und Wippach. In der Fruchtbringenden Gesellschaft war Georg von Nißmitz: Der Ausbündige. In der Stadtkirche St. Georg von Nebra befinden sich die Epitaphe des Christoph von Nißmitz († 1671) und des Christian von Nißmitz († 1678). Weitere Epitaphe aus dem 18. Jahrhundert befinden sich im Naumburger Dom. Die Familie erlosch mit dem Tod von Johann Friedrich von Nißmitz 1769.

Blasonierung: „Auf Silber ein roter Pfahl.“ Auf dem Helm ein offener, roter Flug mit weißen Schwungfedern. Die Decken sind Rot und Weiß.

Liste deutscher Adelsgeschlechter N – Z

Johann Friedrich Hohlfeld

Johann Friedrich Hohlfeld (* 16. Februar 1809 in Posen; † 16. August 1861 in Springfield, Illinois) war ein deutscher Politiker, Redakteur und Verleger

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. Er war Abgeordneter des Frankfurter Nationalversammlung und des Sächsischen Landtags.

1832 übernahm Hohlfeld von seinem Schwiegervater den Löbauer Druckereibetrieb und Zeitungsverlag am Theaterplatz und wurde Redakteur des Tagesblattes „Sächsischer Postillon“, die am meisten gelesene Zeitung der Oberlausitz, des benachbarten Böhmens und Preußens. 1840 kaufte er die Hähnelsche Steindruckerei und 1846 das Gut Jauernick bei Löbau.

Hohlfeld wurde damals zum geistigen Initiator der demokratischen Revolution 1848/49 in der Oberlausitz. In Löbau war er Stadtverordneter und Stadtrat. Als Vertreter des 7., 8. und 9. Wahlkreises gehörte er 1849 der I. Kammer des Sächsischen Landtags an und übernahm das Amt eines Sekretärs der Kammer. Vom 30. Mai bis zum 18. Juni 1849 war er fraktionsloser Abgeordneter des 2. sächsischen Wahlkreises (Löbau) im „Rumpfparlament“ der Frankfurter Nationalversammlung.

Hohlfeld war 1849 Sekretär der Provisorischen Regierung Sachsens und beteiligte sich am Dresdner Maiaufstand auf der Barrikade. Nach dem Scheitern der Revolution wurde Hohlfeld wie auch die anderen Revolutionäre verfolgt. Er floh in die Schweiz, dann nach Nordamerika. Dort wurde er Farmer, studierte Medizin und diente schließlich als Feldarzt in den Sezessionskriegen der Vereinigten Staaten

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. 1861 wurde er in einer Schlacht bei Springfield in Illinois schwer verwundet und verstarb am 16. August.

Das Strafverfahren wegen Aufruhrs gegen ihn wurde in seiner Abwesenheit vor dem Amtsgericht Löbau geführt. Als „Vaterlandsverräter“ verlor er in Sachsen seine bürgerlichen Rechte und sein ganzes Vermögen. Seine zurückgebliebene Frau blieb Besitzerin seines in Löbau erworbenen Grundstückes.

William Boyd Dawkins

Sir William Boyd Dawkins (* 26. Dezember 1837 in Buttington bei Welshpool; † 15. Januar 1929 in Richmond Lodge, Bowdon, damals Cheshire) war ein britischer Geologe und Paläontologe.

William Boyd Dawkins war der einzige Sohn von Reverend Richard Dawkins und dessen Frau Mary Ann Youngman. Er wurde zunächst an der Rossall School unterrichtet, bevor er 1854 seine Ausbildung am Jesus College in Oxford fortsetzte. Dort freundete sich Dawkins mit dem späteren Historiker John Richard Green an.

Bereits als Student begann Dawkins mit der Erforschung von Höhlen, so begann er 1859 mit der Ausgrabung einer Hyäne in der Höhle bei Wookey Hole

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. Dies führt zu einem lebenslang anhaltenden Interesse an ausgestorbenen Säugetieren. Von 1861 bis 1869 arbeitete Dawkins für den Geological Survey of Great Britain und wurde Kollege von Thomas Henry Huxley an der Royal School of Mines. Während dieser Zeit kartierte Dawkins Teile der Wealden und anderer Formationen in Kent und des „Themse-Tals“. In dieser Zeit erschienen die ersten seiner Veröffentlichung, beispielsweise über das Gebiss des Wollnashorns und über den Ursprung des Höhlenlöwen. 1866 heiratete er Frances Evans († 1921) und am 6. Juni 1867 wurde Dawkins als Mitglied in die Royal Society gewählt.

Auf Huxleys Empfehlung hin wurde Dawkins 1869 in Manchester Kurator für Naturgeschichte am Manchester Museum. Er begann mit der Ordnung und Katalogisierung der dortigen Sammlung und hielt Vorträge über Geologie am Owens College. Ab 1872 hielt Dawkins dort die ersten Vorlesungen ab und wurde schließlich im Oktober 1874 auf den Lehrstuhl für Geologie berufen, den er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1908 innehatte.

Gemeinsam mit William Ayshford Sanford arbeitete er an der Monografie British Pleistocene Mammalia, die in mehreren Teilen von 1866 bis 1872 von der Palaeontographical Society veröffentlicht wurde. 1874 erschien Cave Hunting, das unter dem Titel Die Höhlen und die Ureinwohner Europas von Johann Wilhelm Spengel ins Deutsche übertragen wurde. 1880 veröffentlichte Dawkins sein Buch Early Man in Britain and His Place in the Tertiary Period, das als Begleiter zu Greens A Short History of the English People von 1874 konzipiert war. In den Creswell Crags bei Worksop nahm er weitere Höhlengrabungen vor mcm taschen sale. Während dieser Jahre unternahm Dawkins auch Reisen nach Amerika und Australien.

Ab den 1880ern wandte sich Dawkins verstärkt der „angewandten Geologie“ zu. 1882 war er Berater eines ersten Versuchs einen Tunnel unter dem Ärmelkanal zu bohren. Ebenfalls Anfang der 1880er war Dawkins Gutachter des Humber-Tunnel-Projektes

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. Er wurde ebenfalls als Ratgeber verschiedener Wasserversorgungsprojekt konsultiert. Unter Dawkins Leitung wurden 1890 die Kohlelagerstätten in Kent entdeckt.

Die Geological Society of London ehrte Dawkins 1889 mit der Lyell-Medaille und 1918 mit der Prestwich Medal. 1919 wurde er als Knight Commander des Order of the British Empire ausgezeichnet. Nach dem Tod seiner Frau heiratete Dawkins im darauffolgenden Jahr Mary Poole, die Witwe von Hubert Congreve.

Nach dem Tod von William Boyd Dawkins wurden seine sterblichen Überreste am Manchester Crematorium eingeäschert. Dawkins hinterließ seine Bücher und einen Großteil seiner Papiere der Stadt Buxton.

Wilhelm Koenen

Wilhelm Koenen (* 7. April 1886 in Hamburg; † 19. Oktober 1963 in Berlin) war ein deutscher Politiker.

Koenen, Sohn eines Tischlers und einer Köchin, absolvierte nach dem Besuch der Volksschule von 1900 bis 1903 eine kaufmännische Lehre. Ab 1904 war er in einer Volksbuchhandlung in Kiel tätig. Daneben besuchte er Kurse der Arbeiterbildungsschule in Hamburg und der sozialdemokratischen Parteischule in Berlin. Er war ab 1907 Zeitungsberichterstatter in Kiel, später in Königsberg. 1911 wurde er Redakteur des sozialdemokratischen Volksblattes in Halle an der Saale.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh er 1933 aus Deutschland, zunächst in das Saargebiet, später nach Frankreich. Dort bemühte er sich im Lutetia-Kreis um eine Volksfront gegen die Hitlerdiktatur. Von 1935 bis 1938 hielt er sich in der Tschechoslowakei und in England auf. Von dort wurde er 1940 als „Enemy Alien“ nach Kanada verbracht, wo er bis 1942 interniert blieb. Seit 1937 war er mit Emmy Damerius-Koenen verheiratet. 1943 wurde er Gründungsmitglied der Bewegung „Freies Deutschland“ in London, 1944 arbeitete er für den Soldatensender Calais.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er von 1945 bis 1946 Chefredakteur der KPD-Zeitung Freiheit in Halle.

Wilhelm Koenen war der Bruder von Bernhard Koenen. Er wurde wie sein Bruder in der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Berliner Zentralfriedhof Friedrichsfelde beigesetzt. Nach ihm ist die Wilhelm-Koenen-Straße in Sangerhausen benannt.

Wilhelm Koenens Sohn Heinrich wurde am 29. Oktober 1942 in der Wohnung von Ilse Stöbe von der Gestapo festgenommen und im Februar 1945 im KZ Sachsenhausen erschossen.

Koenen, dessen Vater sich schon sozialistisch betätigt hatte, trat 1903 der SPD bei. 1913 wurde er Mitglied der SPD-Bezirksleitung, mit dem Gros der örtlichen Partei schloss er sich 1917 der USPD an. 1919 war Koenen Vorstandsmitglied im Zentralkomitee der USPD. Seit 1920 gehörte Koenen der Zentrale der KPD an. In der KPD gehörte Koenen zunächst zum linken Parteiflügel, dann ab etwa 1924 zur sogenannten Mittelgruppe und unterstützte ab 1925 aktiv die Führungsgruppe um Ernst Thälmann. Von 1929 bis 1931 wirkte Koenen als Politischer Sekretär der KPD für den Bezirk Halle-Merseburg. Ab 1931 wurde er parteiintern in den Hintergrund gedrängt und verlor seine Parteifunktion in Halle und den bisherigen sicheren Listenplatz. Koenen nahm am 7. Februar 1933 an der konspirativen Tagung des Zentralkomitees der KPD im Sporthaus Ziegenhals bei Berlin teil.

Koenen beteiligte sich ab 1945 am Wiederaufbau der KPD und, nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD, am Aufbau der SED in Ostdeutschland. Seit 1946 gehörte er dem Parteivorstand und auch dem Zentralkomitee der SED an. Im Mai 1953 wurde er von der SED-Leitung wegen des Vorwurfes mangelnder Wachsamkeit gerügt.

Während der Novemberrevolution 1918/1919 war Koenen Kommissar der Arbeiter- und Soldatenräte des Bezirks Halle-Merseburg. Er gehörte 1919/20 der Weimarer Nationalversammlung an. Am 16. Juli 1919 forderte er in der Nationalversammlung die Einführung einer Verfassungsbestimmung, die die öffentliche Filmvorführung für Jugendliche ausschließlich Behörden und gemeinnützigen Organisationen erlauben sollte mcm taschen sale, damit die Jugend vor der Geschäftemacherei durch „die Kapitalisten“ geschützt werde. Zwischen 1920 und 1932 war er Abgeordneter im Reichstag und daneben von 1926 bis 1932 Stadtverordneter in Berlin. Er zog 1932 als Abgeordneter in den Preußischen Landtag ein.

Zwischen 1946 und 1949 war Koenen Abgeordneter des Sächsischen Landtags. Von 1949 bis zu seinem Tode gehörte er der Volkskammer an, wo er Leiter des Sekretariats war. Er war seit 1955 Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe der DDR.

Otto Buchwitz (1946–1948, ehem. SPD) | Wilhelm Koenen (1946–1948, ehem. KPD) | Ernst Lohagen (1948–1952, ehem. KPD) | Karl Schirdewan (1952, ehem. KPD)