Ayr United

Ayr United (offiziell: Ayr United Football Club) ist ein schottischer Fußballverein aus Ayr, South Ayrshire. Der Verein wurde 1910 als Fusion der beiden Vereine FC Ayr und FC Ayr Parkhouse ins Leben gerufen.

Die Mannschaft wird „The Honest Men“ genannt, wobei diese Bezeichnung einer Textzeile des 1790 von Robert Burns verfassten Gedichts „Tam o‘ Shanter“ entnommen wurde, wonach der berühmte schottische Poet seine Heimat Ayr als eine Stadt von aufrichtigen Männern und hübschen Mädchen bezeichnete („Auld Ayr, wham ne’er a town surpasses, For honest men and bonie lasses“).

Aktuell spielt Ayr United FC in der Scottish League One, der dritthöchsten Spielklasse im schottischen Fußball.

Während der 1870er-Jahre begann der Fußballsport in Ayr populär zu werden und 1879 entstand der „Ayr Football Club“ als Zusammenschluss der beiden zuvor gegründeten Klubs „Ayr Thistle“ und „Ayr Academicals“. Dabei hatte vor allem Ayr Thistle schon 1876 einen Achtungserfolg feiern können, als man ins Halbfinale des noch jungen schottischen Pokalwettbewerbs einziehen konnte, dort jedoch mit 0:9 gegen den späteren Titelträger FC Vale of Leven unterlag.

Als Heimspielstätte des neuen Vereins diente der „Springvale Park“, wo zuvor die Academicals ihre Heimat gehabt hatten. Ein organisierter Spielbetrieb in einer Meisterschaft fand zu dieser Zeit zwar noch nicht statt, aber die zunehmende Popularität des FC Ayr zeigte sich an den prominenten Gegnern, die den Weg in den Südwesten Schottlands – darunter mit FC Queen’s Park der amtierende Pokalsieger und der englische Verein Aston Villa – fanden.

Im Jahre 1884 entschloss sich der Klub zu einem Umzug in den „Beresford Park“, der sich durch seine zentrale Lage in der Stadt auszeichnete und für vier Jahre die neue sportliche Heimat des FC Ayr sein sollte. Die Mannschaft, die in purpurroter und goldener Spielkleidung antrat, erlebte dort ihre erste Blütezeit und konnte zahlreiche Titel gewinnen. Dazu zählten die Siege im „Ayr Charity Cup“ (1885, 1886 und 1887), sowie die Erfolge im „Kilmarnock Charity Cup“ (1885 und 1887). Die Erfolge im zuerst genannten Wettbewerb konnten mit den Finalsiegen gegen den FC Kilmarnock (5:2), den FC Annbank (5:1) und den FC Kilbirnie (7:0) besiegelt werden. Der erste Titel überhaupt war 1885 allerdings der bereits angesprochene „Kilmarnock Charity Cup“ gewesen, als der FC Ayr im Finale beim FC Kilmarnock mit 3:2 gewinnen konnte, nachdem man zur Halbzeit noch mit 0:2 zurückgelegen hatte. Zwei Jahre später folgte in dem gleichen Wettbewerb die zweite Trophäe, wobei dieser Titel letztlich kampflos dem FC Ayr zugesprochen wurde. Nachdem die ersten beiden Finalbegegnungen gegen den FC Kilmarnock noch keinen Sieger gefunden hatten, setzte das Organisationskomitee ein drittes Spiel in Ayr an, was wiederum der Gegner aus Kilmarnock ablehnte und stattdessen ein Entscheidungsspiel im alten Hampden Park – später bekannt als Cathkin Park – anstrebte. Zu guter Letzt konnte der FC Ayr 1886 auch als erster Verein aus Ayr das Finale des „Ayr Cups“ erreichen, das zu diesem Zeitpunkt außerhalb des schottischen Pokals das renommierteste Fußballturnier Schottlands war, und verlor dort beim FC Kilmarnock mit 1:2. Als Ausdruck dieser sportlichen Hochphase können zwei Spiele herangezogen werden, die exemplarisch für die Leistungsstärke des Vereins standen. Zum einen trotzte der Klub dem FC Queen’s Park in einem Freundschaftsspiel ein 2:2 ab, wobei sich der Gegner auf dem Weg zum Pokalgewinn in der Spielzeit 1885/86 befand und kurz zuvor die Blackburn Rovers – selbst amtierender englischer Pokalsieger – mit 7:1 geschlagen hatte. Des Weiteren zählt dazu das – nach Meinung vieler Vereinsanhänger – vermutlich beste Pflichtspiel des Klubs in seiner Geschichte, als er im schottischen Pokal in der Runde 1887/88 den mehrfachen Titelträger FC Vale of Leven mit 3:2 niederrang (weitere Erfolge in dieser Pokalrunde blieben buchstäblich im Schlamm von Cambuslang stecken und der gegen den FC Ayr siegreiche FC Cambuslang sollte im weiteren Verlauf sogar bis ins Finale einziehen).

Das Jahr 1888 markierte das Ende des Beresford Parks als Heimspielstätte des FC Ayr, als die jährlich stattfindende Viehschau, die zuvor terminlich stets hatte berücksichtigt werden können, diesen Veranstaltungsort hartnäckig für sich beanspruchte, obwohl der FC Ayr bereits ein Freundschaftsspiel zum 7. Mai 1888 gegen den frisch gebackenen englischen Pokalsieger Aston Villa arrangiert hatte. Eine öffentliche Versammlung eröffnete schließlich eine Möglichkeit zu einem Umzug in die Nähe der Somerset Road, wo eine Fläche zu einem angrenzenden Chemiewerk zur Verfügung stand. Der Verein verpflanzte sein Klubhaus und transportierte ganze Tribünenteile per Eisenbahn an die neue Stätte und so entstand der „Somerset Park“, wo Aston Villa schließlich mit 3:0 besiegt werden konnte. Den ersten Titel im neuen Stadion gewann der Klub erneut im „Ayr Charity Cup“ und schlug dort 1890 im Finale den FC Annbank mit 5:2 (der Titel konnte in den beiden folgenden Jahren verteidigt werden – einem 1:0 gegen den FC Hurlford folgte zum „Triple“ ein 6:3 gegen den FC Kilmarnock im Jahre 1892). In diese Zeit fiel auch die erste Nominierung eines Spielers in die schottische Nationalmannschaft, als Jimmy Hogan am 21. März 1891 in der Partie gegen Wales auflief und damit gleichzeitig der einzige Nationalspieler in der Geschichte des FC Ayr bleiben sollte.

Im Jahre 1891 trat der FC Ayr der neu gegründeten „Ayrshire Football League“ teil, verließ diese aber bereits nach einem Jahr wieder, da die Idee einer Meisterschaftsrunde eine zu geringe Resonanz in der eigenen Anhängerschaft gefunden hatte. Ein Jahr nachdem der schottische Fußballverband („SFA“) den Weg zum Profifußball geebnet hatte, schloss sich der FC Ayr 1893 der ebenfalls wieder neuen „Ayrshire Combination League“ an und spielte dort bis 1897. Den endgültigen Weg in den Profifußball realisierte der Verein dann durch die Aufnahme in die zweite Liga der schottischen Football League („SFL“), nachdem 1896 – also im Jahr zuvor – ein entsprechender Antrag des Klubs noch abgelehnt worden war.

Der FC Ayr gewann sein erstes Meisterschaftsspiel im Somerset Park gegen den FC Linthouse mit 4:1 und beendete die erste Saison mit sieben Siegen aus 18 Spielen auf einem geteilten fünften Platz. Es folgten zwei durchwachsene Spielzeiten, an deren Ende der Klub als Tabellendrittletzter stets den Verbleib in der untersten schottischen Profiliga – letztlich jeweils erfolgreich – beantragen musste. Nach der Jahrhundertwende stabilisierten sich die Leistungen wieder und über eine außergewöhnliche Heimstärke, als zwischen Dezember 1899 und März 1902 in der Meisterschaft nur ein einziger Punkt abgegeben wurde, schloss der Klub in den Jahren 1903 und 1904 jeweils auf dem dritten Platz ab. Zudem gewann die Mannschaft 1901 durch einen 2:1-Endspielsieg nach einem vorherigen 1:1 gegen Stevenston Thistle den renommierten „Ayrshire Cup“ und ein Jahr später den „Ayr Charity Cup“ mit Hilfe eines 2:0-Finalerfolgs gegen den FC Annbank.

Zwischenzeitlich hatte mit Ayr Parkhouse auch der Lokalrivale den Weg in die zweite schottische Liga gefunden, dort aber sowohl in der Saison 1903/04 und später 1906/07 nur den letzten Platz belegt. Zudem standen sich beide Vereine im Ayrshire-Cup-Finale des Jahres 1906 gegenüber, das der FC Ayr genauso gewann, wie im Jahr zuvor das Endspiel gegen den FC Kilmarnock (1:0). In der Öffentlichkeit wurden die Stimmen anschließend immer lauter, die einen Zusammenschluss der beiden Klubs befürworteten und damit für eine Bündelung der Kräfte für das große Ziel des Erstligafußballs plädierten. Ein Aufstieg auf rein sportlichem Wege war zu dieser Zeit nicht möglich und der Zugang zu der obersten Spielklasse musste bei der SFA beantragt werden. Der FC Ayr hatte zuvor bereits einen weiteren Schritt zur Professionalisierung eingeschlagen und sich im August 1907 offiziell als Unternehmen „Ayr Football & Athletic Club Limited“ eintragen lassen.

Der letzte Erfolg des FC Ayr, der weiterhin in der zweiten schottischen Liga agierte, war 1910 der erneute Gewinn des Ayrshire Cups. Der 1:0-Endspielsieg gegen Ayr Parkhouse sollte dabei vor ihrer anschließenden Fusion für beide Klubs die letzte Partie als unabhängiger Verein sein.

Der „Ayr Parkhouse Football Club“ entstand 1886 und erhielt seine Bezeichnung nach dem Namen eines Gutshauses, in dessen Nähe die Spieler des Klubs ihre Trainingseinheiten abhielten. Über die genauen Gründungsumstände ist wenig bekannt, aber der Klub zog schnell von der ursprünglichen Spielstätte am „Ballantyne Drive“ – nahe dem Parkhouse Hotel – an „die Rennbahn“ (heute als die „alte Rennbahn“ – bzw. als „Old Racecourse“ – bekannt).

Obwohl der Verein dort zwar schnell eine aufsteigende Leistungskurve zeigte, durfte er für seine Darbietungen noch keine Eintrittsgelder von den Zuschauern erheben und zog daraufhin 1888 in den „Beresford Park“, der gerade von dem FC Ayr verlassen worden war. Dort wurde man dann in der Runde 1889/90 endgültig Teil des etablierten Fußballs und war neben dem FC Ayr und „Ayr Athletic“ bereits die dritte ernstzunehmende Mannschaft der Stadt (für Ayr Athletic sollte jedoch fortan kein Platz mehr sein und der Verein verschwand nur kurze Zeit später in der Versenkung). Das erste Pflichtspiel des Vereins fand im schottischen Pokal statt und dort wurde der höher eingeschätzte FC Kilbirnie mit 6:1 geschlagen. Mit dem FC Ayr entwickelte der Klub fortan eine besondere Rivalität, die sich in der Spielzeit 1890/91 verschärfte, als die „Honest Men“ zahlreiche Spieler der „Parkies“ verpflichten wollten.

Im Jahre 1891 war Ayr Parkhouse Gründungsmitglied der „Ayrshire Football League“, wechselte zwei Jahre später in die „Ayrshire Football Combination“ und bestritt dort vor allem gegen den FC Ayr die ersten Spiele der Stadt mit echtem Derbycharakter. Dabei behielt der Klub weiterhin bis 1905 strikt – wie auch der berühmte FC Queen’s Park, mit dem der Klub eine freundschaftliche Verbindung pflegte – seinen Amateurstatus, obwohl der schottische Fußballverband 1892 den Profifußball bereits offiziell „legalisiert“ hatte. Trotzdem konnten die Parkies in den Meisterschaftsspielen und im schottischen Pokal gute Ergebnisse erzielten, zogen im Pokal der Runde 1894/95 bis ins Viertelfinale ein und unterlagen dort dem späteren Finalteilnehmer FC Renton mit 2:3, nachdem die Mannschaft noch 25 Minuten vor Schluss mit 2:0 geführt hatte. Ebenfalls ins Pokalviertelfinale zog der Klub in der Spielzeit 1897/98 ein und unterlag dort dem FC Kilmarnock deutlich mit 2:7. Im „Ayr Charity Cup“ entwickelte sich Ayr Parkhouse zwischen 1894 und 1899 zum Seriensieger und gewann in der Zeit nicht weniger als sechs Titel (nach den jeweils folgenden Endspielsiegen: 3:1, 3:2, 2:0 und 3:0 gegen den FC Ayr (1894 bis 1897), sowie 2:1 gegen Kilmarnock Athletic (1898) und 4:2 gegen den FC Annbank (1899)). Dazu kamen noch zwei Siege im „Kilmarnock Charity Cup“ (nach Finalerfolgen gegen den FC Hurlford mit 5:2 (1895) und 2:1 gegen den FC Annbank (1897)) und 1902 ein Erfolg im begehrten „Ayrshire Cup“ nach einem 1:0 gegen den FC Galston.

Eine weitere Steigerung erfuhr die Rivalität zum FC Ayr, als dieser im Jahre 1897 in die schottische Football League aufgenommen wurde und damit auch der Amateurstatus von Ayr Parkhouse zugunsten der eigenen sportlichen Ambitionen immer stärker unter Druck geriet. Im Jahre 1901 bat der Klub dann selbst um die Aufnahme in die SFL, was zunächst noch abgelehnt wurde. Als der Klub dann aber den zweiten Platz in der „Scottish Amateur Football League“ belegte, nahm der Ligaverband Ayr Parkhouse zur Saison 1903/04 anstelle des FC St. Johnstone in seine zweite Liga auf. Dort erlebte der Klub jedoch ein Desaster, schloss die Spielzeit deutlich als Tabellenletzter ab und wurde anschließend nicht für eine erneute Aufnahme berücksichtigt (der FC Aberdeen nahm schließlich den Platz der Parkies ein). Für Zündstoff sorgte in diesem Zusammenhang, dass der Vereinsführung des FC Ayr vorgeworfen wurde, im Hintergrund für die Kontra-Stimmen zur erneuten Aufnahme von Ayr Parkhouse in den Ligaverband massive Lobbyarbeit geleistet zu haben. Der 20. Oktober 1905 markierte schließlich einen entscheidenden Wendepunkt in der Vereinsgeschichte, als einstimmig die Umwandlung in einen Profivererein beschlossen wurde.

Ayr Parkhouse spielte eine Saison in der „Scottish Football Combination“ und kehrte dann zur Spielzeit 1906/07 in die zweite Liga der SFL zurück. Obwohl parallel 1907 mit dem „Ayr Charity Cup“ die letzte Trophäe in der Vereinsgeschichte gewonnen wurde (3:2 im Finale gegen den FC Ayr), konnte der Klub in der Liga weiterhin keine nennenswerte Erfolge feiern und da auch der FC Ayr zunehmend schwächelte, wurde zum Ende der Saison 1909/10 der Druck auf beide Vereine erhöht, einen Zusammenschluss zugunsten des dann möglichen Erstligafußballs in Ayr durchzuführen.

Die ersten Verhandlungen mit dem konkreten Ziel eines Zusammenschlusses des FC Ayr mit Ayr Parkhouse fanden im April 1909 im „Cowan’s Temperance Hotel“ statt. Dort wurde der Plan zu einem gemeinsamen Verein erarbeitet, der vorsah, dass beide Klubs eine freiwillige Liquidation durchführen, das neue Unternehmen mit einem Nominalkapital von 3.000 Pfund auszustatten und die Vermögenswerte beider Vereine einzuziehen. Der neue Verein sollte „Ayr United“ heißen und über einen Zeitraum von fünf Jahren wechselweise beide Heimspielstätten nutzen. Als die Vereinsführung des FC Ayr jedoch die Umsetzung verzögerte, nahm Ayr Parkhouse von dem Vorhaben wieder Abstand, so dass der erste Versuch gescheitert war.

Eine weitere durchwachsene Saison 1909/10 von beiden Vereinen und der dadurch entstandene öffentliche Druck zwang die Kontrahenten jedoch wieder an den Verhandlungstisch zurück. Da nun auch die Anteilseigner beider Klubs das Vorhaben nun maßgeblich unterstützten, konnte am 29. April 1910 nach einer öffentlichen Versammlung verkündet werden, dass die Fusion der beiden schottischen Profivereine – bis heute der einzige Zusammenschluss zweier Klubs derselben Stadt innerhalb der schottischen Profiliga – gelungen war.

Der neue Klub übernahm als Spielkleidung die purpurrot-golden gestreiften Trikots des FC Ayr und die marineblauen Hosen der Parkies und absolvierte seine Heimspiele gewöhnlicherweise im Somerset Park – obwohl auch der Beresford Park weiterhin zumeist für Spiele der Jugend- und Reservemannschaft genutzt wurde. Das erste Spiel gegen Port Glasgow Athletic gewann die Mannschaft mit 2:0 und nach einem zweiten Platz in der ersten Saison gewann das Team in seiner zweiten Saison die Zweitligameisterschaft. Überraschend verweigerte ihnen die SFL jedoch den Aufstieg in die oberste Spielklasse, was im Folgejahr praktisch nicht mehr möglich war, als Ayr United den Erfolg wiederholte.

Die gestiegene Leistungsstärke konnte dort eindrucksvoll demonstriert werden, als der Klub nicht nur die oberste Spielklasse halten konnte, sondern in der dritten Saison 1915/16 sogar hinter Celtic Glasgow, den Glasgow Rangers und dem FC Morton den vierten Platz belegte, was bis zum heutigen Tage die höchste Platzierung des Vereinsgeschichte in der schottischen Meisterschaft darstellt. Während dieser Zeit brachte der Klub einige weit beachtete Spieler hervor, darunter Jimmy Richardson, der später mit dem FC Sunderland englischer Meister werden sollte, und vor allem Neil McBain, der für Manchester United, den FC Liverpool und den FC Everton spielen sollte, schottischer Nationalspieler wurde später an die alte Wirkungsstätte nach Ayr als Trainer zurückkehrte.

Im Jahre 1923 besiegte Ayr United mit den Glasgow Rangers den späteren schottischen Meister im Pokal mit 2:0 und der gehobene Stellenwert des Vereins war ein Jahr später dadurch erkennbar, dass die schottische Nationalmannschaft zum ersten Länderspiel Englands im Wembley-Stadion mit zwei Abwehrspielern von Ayr United (Phil McCloy und Jock Smith) antrat – später sollten noch Jimmy Hogg und Jimmy Nisbet folgen. Nach Abschluss der Saison 1924/25 musste der Verein zwar den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, kehrte jedoch zur Spielzeit 1927/28 durch eine spektakuläre Meisterschaft in der Division Two zurück. In nur 38 Meisterschaftsspielen schoss dabei Jimmy Smith 66 Tore, was bis zum heutigen Tage einen Rekord im britischen Profifußball darstellt. Mit Bob Hepburn kam der Verein 1931 zu seinem ersten schottischen Nationaltorhüter, wobei die Umstände zu seinem Einsatz tragisch waren, da der etatmäßige Torwart John Thomson – der zudem als Teenager kurze Zeit bei Ayr United gespielt hatte – bei einem Spiel von Celtic gegen die Rangers infolge eines unglücklichen Zusammenpralls verstorben war.

Im Jahre 1936 stieg Ayr United erneut in die zweite Liga ab, konnte dies aber bereits nur einem Jahr durch den unmittelbaren Wiederaufstieg wieder „reparieren“. Bis 1939 blieb der Klub weiterhin erstklassig, bis dann der offizielle Meisterschaftsbetrieb aufgrund des Zweiten Weltkriegs eingestellt wurde. Obwohl auch weiterhin „inoffiziell“ in Schottland Fußball gespielt wurde, entschloss sich die Vereinsführung von Ayr United dazu, die Geschäfte bis zum Ende der Kämpfe vollständig ruhen zu lassen.

Nach dem Krieg erfuhr dem Fußball in Schottland ein großer Popularitätsschub in der Öffentlichkeit. Umso enttäuschender war es für Ayr United, dass ihn der schottische Ligaverband nach einer Neuordnung der Spielklassen nur in die zweite Liga einstufte. Als maßgeblich für diese Entscheidung war dabei, dass dadurch vor allem die Klubs „belohnt“ werden sollten, die an diversen Wettbewerben während des Krieges teilgenommen hatten, so dass die sportliche Zugehörigkeit von Ayr United zur ersten Liga vernachlässigt wurde.

Aber auch in der zweiten Liga tat sich die Mannschaft schwer und konnte trotz einiger guter Spieler – wie Norrie McNeil und Malky Morrison – den Aufstieg nicht realisieren. Im Jahre 1950 stand der Klub kurz vor dem Einzug ins Finale des schottischen Ligapokals, bevor sich in der letzten sieben Minuten ein 3:2-Vorsprung noch in eine 3:4-Niederlage gegen den FC Motherwell verwandelte. Im Jahre 1955 verpflichtete der Klub von dem Amateurverein „Gloucester City“ Peter Price, der im Laufe seiner Karriere für Ayr United in über sechs Jahren 213 Tore in den Pflichtspielen schießen sollte und damit heute noch der Rekordtorjäger des Vereins ist. Price war auch mit seinen 45 Toren in der Saison 1955/56 maßgeblich für den Aufstieg in die erste Liga mitverantwortlich, was er nach dem zwischenzeitlichen Abstieg in der Spielzeit 1958/59 mit 55 Toren noch steigerte und damit dem Klub die erneute Erstligazugehörigkeit garantierte. Ein weiterer bedeutender Spieler dieser Zeit war Sam McMillan, der 1953 im Alter von nur 15 Jahren sein Debüt für Ayr United gegeben hatte und über 22 Jahre lang eine Konstante in der Mannschaft darstellte.

Der Verein konnte zwar auch fortan Achtungserfolge feiern – darunter die beiden Auswärtssiege bei den Glasgow Rangers (3:0) und bei Celtic Glasgow (3:2) in der Saison 1959/60 innerhalb von nur drei Wochen – stieg aber zum Ende der Spielzeit 1960/61 als Tabellenletzter wieder ab. Dies leitete eine sportliche Krise ein, die ihren Tiefpunkt in der Saison 1964/65 fand. Es wurden sogar Gerüchte verlautbart, in denen ein mögliches Ende des Vereins in Aussicht gestellt wurde und am Ende der Spielzeit war der Klub mit seinem vorletzten Platz das zweitschlechteste Profiteam Schottlands. Der Grundstein für die Rettung war jedoch bereits 1964 relativ unbemerkt durch die Verpflichtung des 33-jährigen Spielers Ally MacLeod vom finanziell kriselnden Klub Third Lanark gemacht worden, der sich in der Folgezeit als Glücksgriff für Ayr United herausstellen sollte.

Ally MacLeod war zunächst als Spielertrainer bei Ayr United aktiv, bevor er 1966 endgültig das Amt des Cheftrainers annahm. Er baute eine neue Mannschaft aus der Nachkriegsgeneration auf und obwohl das Team nach dem Aufstieg im Jahre 1966 direkt wieder abstieg, sollte der nächste Aufstieg 1969 wieder eine längere Phase in der obersten Spielklasse einleiten. Dabei begann die Saison 1969/70 mit zwei spektakulären Heimsiegen, als einem 3:0-Sieg gegen Hibernian Edinburgh ein viel umjubelter 2:1-Erfolg gegen die Rangers folgte. Im Halbfinale des Ligapokals trotzte man zudem im Hampden Park dem großen Favoriten Celtic Glasgow, der zu dieser Zeit übermächtig schien und gut zwei Jahre zuvor den Europapokal der Landesmeister gewonnen hatte, ein 3:3 ab, bevor man im Wiederholungsspiel mit 1:2 unterlag.

Im Jahre 1973 erreichte Ayr United erstmals das schottische Pokalhalbfinale und verlor mit 0:2 gegen die Rangers. Als der schottische Fußballverband zur Saison 1975/76 die „Scottish Premier Division“ als neue oberste englische Spielklasse mit nur noch zehn Mannschaften einführte, konnte sich Ayr United durch den siebten Platz für diese neue Liga qualifizieren, was als überraschend eingestuft wurde, da sich die Mannschaft – im Gegensatz zu den Meisterschaftskonkurrenten – immer noch aus mehreren „Teilzeitprofis“ zusammensetzte. Trotz dieses großen Erfolgs machte sich im Verein jedoch große Enttäuschung breit, als MacLeod 1975 verkündete, dass er zum FC Aberdeen wechselte. Der Verein verpflichtete als Nachfolger Alex Stewart, der sich mit dem 3:0-Sieg gegen die Rangers gut einführte. Dennoch musste die Mannschaft 1976 stark um den Verbleib in der Liga zittern und es kam am letzten Spieltag zu einer bei den Anhängern heute noch denkwürdigen Partie gegen den FC Motherwell. Ayr United musste die Partie gewinnen, um in der Liga zu verbleiben, lag jedoch zur Halbzeit mit 0:1 zurück, verschoss zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Elfmeter und es verblieben nur noch fünfzehn weitere Spielminuten. Nach dem Ausgleich von Davie McCulloch waren nur noch fünf Minuten zu spielen, als Gerry Phillips eine Flanke von Gordon Crammond zum 2:1 einköpfte. Der Schiedsrichter schien dem Treffer zunächst seine Anerkennung zu verweigern, da vor der Hereingabe von Crammond der Ball außerhalb des Spielfelds gewesen sein soll. Nach heftigen Protesten und einer längeren Diskussion mit seinem Linienrichter änderte er sein Urteil schließlich, so dass Ayr United die Partie mit 2:1 gewann.

Der Verein blieb noch zwei weitere Jahre in der obersten Spielklasse, stieg dann 1978 in die nun „Division One“ genannte zweite Liga ab und sollte auch bis zum heutigen Tage nicht mehr in die schottische Eliteliga zurückkehren.

Ab Ende der 1970er-Jahre war Ayr United vordergründig bekannt für seine Jugendarbeit, aus der viele Spieler den Weg zu den bekannteren Vereinen fanden. Ally MacLeod, der zwischenzeitlich sogar die schottische Nationalmannschaft bei der WM 1978 in Argentinien betreut hatte, arbeitete im gleichen Jahr noch einmal kurzfristig für den alten Verein, bevor dann Willie McLean und später George Caldwell bis 1985 das Traineramt ausübten.

Obwohl Ally MacLeod 1985 ein weiteres Mal die Trainergeschäft übernahm, konnte auch er nicht verhindern, dass der Verein erstmals in seiner Geschichte nach Ablauf der Saison 1985/86 in die drittklassige Second Division absteigen musste. Mittelfristig konsolidierte er das Team jedoch wieder und führte Ayr United 1988 mit einer überdurchschnittlichen Torausbeute von 90 Treffern als Drittligameister in die Zweitklassigkeit zurück. Zudem bot der in Ayr geborene schottische Geschäftsmann und Millionär David Murray an, den Verein aufzukaufen, was aber mit 56:60 Stimmen bei den Anteilseignern auf Ablehnung stieß (die hatte zur Folge, dass sich Murray später auf ein Engagement bei den Glasgow Rangers konzentrierte).

Zum Ende der 1980er-Jahre endete die dritte und letzte Amtszeit von MacLeod und ab 1990 führte der Klub wieder das Vollzeitprofitum ein. Ayr United zog zwar schließlich in das Finale eines Jubliläumsturniers zum hundertjährigen Bestehen der SFL ein − dieses wurde ohne die Premier-League-Vereine ausgespielt − kam jedoch schnell aufgrund der genannten Entscheidung in eine finanzielle Schieflage. MacLeods Nachfolger George Burley betreute die Mannschaft bis zu seiner Entlassung im Dezember 1993, als dann Simon Stainrod die Geschäfte übernahm. Der Klub befand sich nun auf dem Tiefpunkt seiner finanziellen Möglichkeiten und musste zum Abschluss der Saison 1994/95 den Gang in die drittklassige Second Division antreten. Zuvor hatte die „Barr“-Holdinggesellschaft − deren Vorsitzender Bill Barr zuvor bereits als Vereinsfunktionär aktiv gewesen war − im Oktober 1994 die Mehrheitsanteile von Ayr United übernommen und konkrete Sanierungsaktionen eingeleitet.

Stainrod wurde 1995 selbst von Gordon Dalziel abgelöst, der auf eine erfahrene Mannschaft setzte und im Jahre 1997 mit diesem Team in die First Division zurückkehrte.

Nach dem Aufstieg in die zweite Liga unterwarf Dalziel die Mannschaft einem Neuaufbau und konnte so den Klassenerhalt in der Saison 1997/98 realisieren. Am letzten Spieltag hatte dafür zuvor eine Niederlage gegen Partick Thistle im gegnerischen Firhill Stadium verhindert werden müssen, was mit einem 3:1-Sieg auch gelang (stattdessen stieg Patrick ab). Die Spielzeit 1998/99 zeigte weitere deutliche Verbesserungsmerkmale und mit attraktivem Fußball – dafür verantwortlich waren beispielsweise die Stürmer Andy Walker, Glynn Hurst und vor allem der Flügelspieler und spätere schottische Nationalspieler Gary Teale – gelangen sechs Auswärtssiege in Serie und ein deutlicher 7:1-Erfolg gegen den FC Stranraer. Mit dem dritten Platz hinter Hibernian Edinburgh und dem FC Falkirk belegte man den dritten Platz, was die Hoffnungen auf eine künftige Teilnahme an der SPL nährte. Diese sollten jedoch bereits in der Saison 1999/2000 einen Rückschlag erleiden, als der Klub die Spielzeit deutlich schwächer auf dem siebten Rang abschloss. Der Beweis der Unbeständigkeit in positiver Hinsicht folgte bereits ein Jahr später, als die Vizemeisterschaft hinter dem FC Livingston gewonnen wurde.

Parallel dazu entwickelte der Verein 1998 Pläne zur Errichtung eines neuen 10.200 Zuschauer fassenden reinen Sitzplatzstadions im Bezirk Heathfield, die schließlich nach längeren Verhandlungen trotz erteilter Genehmigung durch die lokale Regierung von der schottischen Exekutivverwaltung im Oktober 2002 durch ein Veto zu Fall gebracht wurden. Dies hatte zur Folge, dass der Verein selbst im sportlichen Aufstiegsfall in die Premier League die Sicherheitsvoraussetzungen nicht erfüllt und so der Zugang zum Erstligafußball verbaut ist. Neben einem stärkeren Akzent auf die Jugendarbeit zeichnete sich der Klub in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren durch seine Pokalerfolge aus, die ihm bei den Erstligavereinen einen Ruf als unangenehm zu spielenden Gegner einbrachte. Darunter waren vor allem Siege gegen die Hibs, den FC Dundee, Dundee United, den FC Motherwell, Dunfermline Athletic und im Besonderen die vier Siege in Folge gegen den Lokalrivalen FC Kilmarnock zu nennen.

Die wohl erfolgreichste Saison in der jüngeren Vergangenheit war die Spielzeit 2001/02, in der Ayr United neben dem dritten Platz in der Meisterschaft das Halbfinale der schottischen FA Cups und das Endspiel im Ligapokal erreichte. Neben der Semifinalniederlage gegen Celtic verlor der Klub dabei bei seiner Endspielteilnahme in einem großen schottischen Pokalwettbewerb gegen die Rangers – nach Expertenmeinung etwas zu deutlich – mit 0:4. Der Sieg im Ligapokalhalbfinale gegen die Hibs gilt zudem als eines der sportlich besten Ergebnisse von Ayr United der letzten Jahre und führte indirekt zur Ablösung von Franck Sauzée aus dem Amt des Trainers von Hibernian Edinburgh.

Einer Saison im Mittelfeld der Liga folgte der erneute Abstieg in die dritte Liga, nachdem in der Spielzeit 2003/04 mit 31 Punkten aus 36 Spielen nur der vorletzte Platz belegt werden konnte. Vor allem in finanzieller Hinsicht bedeutete dies einen erneuten Rückschlag, zumal die Dissonanzen in der Vereinsführung zunahmen, was wiederum zur Folge hatte, dass Bill Barr Ayr United verließ. Auch in der dritten Liga konnte Ayr United in der Folgezeit nur schwer Fuß fassen und der erst 2002 eingestellte Trainer Campbell Money verließ den Verein im Jahre 2004 wieder, nachdem er sich zuvor geweigert hatte, einen Vertrag auf Teilzeitbasis zu unterzeichnen. Der frühere Spieler Mark Shanks übernahm die Amtsgeschäfte, aber auch er konnte nicht verhindern, dass dem Klub sportlich eine weitere Talfahrt widerfuhr und der Abstieg in die Viertklassigkeit nach zahlreichen Spielerverkäufen und Personalreduzierungen in der Vereinsführung nur knapp abgewendet werden konnte. Um den Verein vor dem endgültigen Bankrott zu retten, schlossen sich die Anhänger zu einem „Honest Men Trust“ zusammen und sorgten dafür, dass zumindest die konkrete Bedrohung kurzfristig abgewendet werden konnte.

Im März 2005 war der Verein erneut im Zentrum kontroverser Ereignisse, als in der Führungsetage der Streit anlässlich einer fehlgeschlagenen Übernahme des aus Prestwick stammenden Roy Kennedy eskalierte und auch Mark Shanks in dieser Zeit sein Traineramt zur Verfügung stellte (letztlich erwies sich die Entscheidung aber als richtig, da das Unternehmen „Kennedy Construction“ im Jahre 2006 bankrottging). Sportlich kehrte in der Saison 2005/06 unter dem neuen Trainer Robert Connor wieder etwas Ruhe ein und die Mannschaft spielte zumeist im Mittelfeld der dritten Liga.

Die Spielzeit 2006/07 begann vielversprechend mit einem Auftaktsieg beim späteren Aufsteiger Stirling Albion und Ayr United strebte früh einen Platz unter den besten vier Mannschaften an. Sukzessive rutschte der Verein jedoch immer weiter in der Tabelle ab und belegte zwischenzeitlich sogar nur noch den achten – und damit drittletzten – Platz. Diese Serie an schlechten Ergebnissen führte zum Rücktritt Connors und seines Assistenten Robert Reilly am 26. Februar 2007. Zum Nachfolger wurde mit Neil Watt ein ehemaliger Trainer des FC Stranraer am 22. März 2007 ernannt, der sofort zwei neue Spieler verpflichtete und bei weiteren Kaderumbauten auf Spieler seines ehemaligen Klubs baute. Am Ende der Saison belegte er mit Ayr United den fünften Platz und damit noch eine Position in der oberen Tabellenhälfte. 2008/09 schaffte Ayr in der Aufstiegsrunde die Qualifikation für die First Division.

Ayr United | FC Dumbarton | Dundee United | Dunfermline Athletic | FC Falkirk | Greenock Morton | Hibernian Edinburgh | Queen of the South | Raith Rovers | FC St. Mirren

Publications Ice Shelf

Publications Ice Shelf (Coordinates: ) is an ice shelf about 35 nautical miles (60 km) long on the south shore of Prydz Bay, between Mount Caroline Mikkelsen and Stornes Peninsula. Several glaciers, listed from southwest to northeast, nourish the ice shelf: Polar Times Glacier, Il Polo Glacier, Polarforschung Glacier, Polar Record Glacier and Polararboken Glacier. The feature was first mapped from air photos by the Lars Christensen Expedition, 1936-37. The name „Publication Glacier Tongues“ was applied by John H. Roscoe in 1952 following his study of U.S. Navy Operation Highjump (1946–47) air photos of the area, but the term ice shelf is more descriptive. So named by Roscoe because the several glaciers in the area commemorate polar publications.

 This article incorporates public domain material from the United States Geological Survey document (content from the Geographic Names Information System).

Light Up the Sky

Singles de Yellowcard

Light Up the Sky est le premier single extrait de l’album Paper Walls du groupe américain Yellowcard. La version acoustique live a été jouée pour la première fois le 30 mars 2007 lors de leur concert au Troubadour à West Hollywood en Californie. Pour les concerts suivants, ils l’ont ensuite jouée en version électrique. Le 15 mai 2007, la version album a été postée sur leur page MySpace. Elle a été mise en vente sur iTunes le 5 juin 2007.

Light Up the Sky a été utilisée pour promouvoir aux États-Unis la deuxième saison de la série Heroes en août 2007 et contient des paroles concernant le dernier épisode de la saison 1, ce qui est également le cas pour la chanson The Takedown.

Le titre a également servi pour l’ouverture du programme Best Week Ever de la chaîne américaine VH1 le 21 septembre 2007 et apparaît dans le premier épisode de la cinquième saison de Les Frères Scott en janvier 2008.

Le clip, produit par Lisa Mann, a été diffusé sur Yahoo! Music le 10 juillet 2007. Le thème est très sombre ; le groupe interprète la chanson dans un terrain vague très sombre. Cependant, au cours de la chanson, une pluie orange commence à tomber et à « éclairer le ciel » pour ceux qui vivent dans ce monde lugubre.

Burg Lauterbach (Freystadt)

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Ortsmitte; etwa hier dürfte der Edelsitz gestanden haben

Die Burg Lauterbach, auch Herrenhaus Lauterbach genannt, ist eine abgegangene Burg im heutigen Freystädter Ortsteil Lauterbach im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Laut Quellen lag die Burg mitten im langgestreckten Dorf an der Gasse. Sie ist nicht identisch mit dem sogenannten Gutser Schloß.

Zwischen 1118/19 und 1125 siegelte der Ortsadelige „Fridericus de Lutenbach“ als diepoldingischer Gefolgsmann. Um die Mitte dieses Jahrhunderts tritt der Ortsadelige „Hartnit (Hartuit?) de Luterbach“ als Urkundenzeuge in Erscheinung. Ein Heinrich von Lauterbach wird 1274 genannt.

Der Edelsitz, der wahrscheinlich aus dem bajuwarischen Meierhof hervorgegangen ist, lag im Herrschaftsgebiet der Grafen von Hirschberg und ging 1305 mit deren Aussterben hoheitsrechtlich an das kaiserliche Landgericht Hirschberg über. 1430 wurde mit diesen Vogteirechten des Landgerichtes Wigileis/Wiguleus Rauscher belehnt. Das Hirschberger Dienstmannengeschlecht Rauscher war in der Gegend südlich von Neumarkt mehrfach begütert, so in Obermässing, Nottersdorf, Möning, Kauerlach, Hagenbuch und Liebeneck bei Mettendorf. Als Besitzer des der Überlieferung nach kleinen Edelsitzes wird im 14. Jahrhundert die Adelsfamilie Klack von Obermässing genannt. Im frühen 15. Jahrhundert ging der Sitz an die Adelsfamilie Haider über; 1424 wird Endres Haider zu Lauterbach genannt. 1461 verkaufte sein in den geistlichen Stand eingetretener Sohn Friedrich an den Gredinger Pfarrer und Spalter Dekan Hans Wermger; mit anderen bezeugte dies sein Bruder Hans zu Lauterbach. Hans Beringer, Wermgers Nachfolger, veräußerte den Ansitz mit Zugehörungen an Hans Wolfstein zu Obersulzbürg. Hans Haider geriet mit den Wolfsteinern darüber in Streit, der mit einer Entschädigung Haiders endete. 1513 saß noch Hans Haider der Jüngere zu Lauterbach, bevor er bald darauf das von ihm vom Hochstift Eichstätt erworbene Schlösschen Eibwang im Anlautertal bezog.

Wie der Edelsitz unter die Territorialhoheit von Pfalz-Neumarkt kam (so für 1497 überliefert), ist unklar. In der jahrhundertelangen Auseinandersetzung um die Hochgerichtsbarkeit an der südlichen Grenze des Neumarkter Schultheißenamtes schloss das Hochstift Eichstätt mit Kurbayern, das sich auf die früheren Vogteirechte der Grafen von Hirschberg über das Amt Jettenhofen berief, am 30. Januar 1767 einen Staatsvertrag ab, mit dem die Landeshoheit über Lauterbach und andere Orte in der Nähe endgültig dem Hochstift zugesprochen wurde.

Um 1518 erwarb der bürgerliche Hanns Kechlern, (bei Hofmann/Mader wohl richtig: Hans Rechler) Richter zu Untermässing, das inmitten von Lauterbach gelegene „Sitzlein“, wohl um durch Pfalz-Neumarkt nobilitiert zu werden. Zu dieser Zeit war dieses ein „öder, ungebauter Burgstall“, und Felder, Wiesen und Gärten waren bereits vor ihm in andere Hände gelangt. Bald nach 1555 trennte sich Rechler wieder von dem Besitz, ohne dort je gewohnt zu haben; später erscheint er als Rechler von Rechlerstein, ist also nobilitiert worden.

Vor 1564 ging dann der Edelsitz an Rudolf von Hirnheim zu Jettenhofen über. Nach dessen Tod veräußerten seine vier Töchter neben dem Burggriesbacher Schloss auch den Lauterbacher Sitz 1586 an den Eichstätter Bischof Martin von Schaumberg, ebenso die zum Sitz gehörenden fünf Anwesen im Dorf, die „herrschaftlichen“ oder „herrenhausischen“ Untertanen. Unmittelbar zum Edelsitz gehörten zu dieser Zeit als Liegenschaften nur noch der drei Tagwerk große Acker „Wolfsgrub“, der dem Schloss gegenüber auf der anderen Straßenseite gelegene Garten, der später zu einem Acker umgewandelt wurde, eine vier Tagwerk große Wiese unterhalb des Dorfes und die „Engellohe“, eine drei Tagwerk große Wiese zwischen Lauterbach und Jettenhofen. Die bischöfliche Hofkammer vergab das Schlösschen mit den landwirtschaftlichen Nutzflächen an bäuerliche Grundholden.

Infolge des Dreißigjährigen Krieges waren 1642 nur drei der herrenhausischen Anwesen besetzt, 1644 wieder fünf. 1658 besaß Leonhard Dengler der Ältere das Herrenhaus. 1709 wird berichtet, dass das Herrenhaus, der dazugehörende Stadel und der weite Hofraum öde liegen; Besitzer war zu dieser Zeit Michael Hilpoltsteiner, der Inhaber der Eichstätter Taferne in Burggriesbach, der anscheinend nur die wenigen landwirtschaftlichen Flächen des ehemaligen Edelsitzes nutzte. 1786 bestanden Haus und Stadel nicht mehr. 1802 verkaufte die Eichstätter Hofkammer die Liegenschaften an mehrere Bauern.

Schlösser: Schloss Berg | Schloss Breitenbrunn | Schloss Deining | Schloss Deinschwang | Schloss Dietfurt (abgegangen) | Schloss Erasbach | Schloss Froschau (abgegangen) | Schloss Grünstein (abgegangen) | Schloss Herrnried | Schloss Holnstein (abgegangen) | Schloss Ittelhofen (abgegangen) | Schloss Jettenhofen | Schloss Kago | Schloss Kirchenödenhart (abgegangen) | Schloss Lauf (abgegangen) | Pfalzgrafenschloss Neumarkt | Schloss Oberbürg (abgegangen) | Schloss Oberlauterhofen (abgegangen) | Schloss Oberrohrenstadt | Schloss Ottmaring (abgegangen) | Schloss Pilsach | Schloss Pollanten | Deutschordensschloss Postbauer-Heng | Schloss Pyrbaum (abgegangen) | Schloss Raitenbuch (abgegangen) | Schloss Rohrenstadt | Schloss Staufersbuch (abgegangen) | Schloss Thannbrunn | Oberes Schloss Töging | Unteres Schloss Töging (abgegangen) | Schloss Wappersdorf | Schloss Woffenbach (abgegangen)

Burgen und Ruinen: Burgruine Adelburg (Adelnburg) | Burgruine Breitenegg | Burg Burggriesbach (abgegangen) | Burg Mauer (Burg Schellenstein) (abgegangen) | Burg Frickenhofen (abgegangen) | Burg Habsberg (abgegangen) | Burgruine Haimburg | Burgruine Heinrichsbürg (Heinzburg) | Burgruine Helfenberg | Burgruine Hohenburg | Burgruine Hohenfels | Burg Holnstein (Burgstall Bäckerberg) (abgegangen) | Burg Kemnathen (abgegangen) | Burg Laaber (abgegangen) | Burg Loderbach (abgegangen) | Burg Lupburg | Burg Lützelburg (abgegangen) | Burgruine Lutzmannstein | Burgruine Niedersulzbürg | Burgruine Obersulzbürg | Burgruine Ödenburg | Burg Parsberg | Burg Plankenstein (abgegangen) | Burg Pölling (abgegangen) | Burg Rothenfels (abgegangen) | Burg Schauerstein (abgegangen) | Burg Thannhausen (abgegangen) | Burg Stauf (Burg Staufenberg) (abgegangen) | Burg Troßberg (abgegangen) | Burgruine Velburg | Burg Wappersdorf (Ruine Schweppermann) (abgegangen) | Burgruine Wildenstein | Burgruine Wolfstein

Turmhügelburgen (alle abgegangen): Burg Grögling | Turmhügel Grubach | Turmhügel Gutser Schloss | Turmhügel Habertshofen | Turmhügel Oedenthurn

Herrensitze: Herrensitz Berg (abgegangen) | Herrensitz Hackenhofen (abgegangen) | Adelssitz Leutenbach (abgegangen) | Adelssitz Mörsdorf (abgegangen) | Herrensitz Unterwall (abgegangen) | Herrensitz Wünricht

Burgställe (abgegangene, unbekannte Burgen): Burgstall Alte Burg (Deining) | Burgstall Altenburg (Bachhaupt) | Burgstall Altenburg (Oberbürg) | Abschnittsbefestigung Altes Schloss (Deinschwang) | Ringwall Buchberg | Burgstall Bergheim | Ringwall Eichenschlag | Abschnittsbefestigung Effersdorf | Abschnittsbefestigung Ernersdorf | Burgstall Frabertshofen | Abschnittsbefestigung Fribertshofen | Burgstall Häferloch (Burg Weidenwang?) | Ringwall Harenzhofen | Burgstall Hausraitenbuch | Abschnittsbefestigung Herrenwald | Burgstall Hirschstein | Burgstall Hofberg (Burgstall Alte Kirche) | Burgstall Hohenbrunnen | Abschnittsbefestigung Leistelberg | Burgstall Kopffelsen | Burgstall Mallerstetten | Burgstall Möningerberg | Burgstall Oedenthurn (Plassenburg?) | Burgstall Ottenberg | Burgstall Pruppach | Burgstall Quakhaus | Burgstall Racklburg | Ringwall Reiselsberg | Burgstall Röschberg | Ringwall Röschberg | Abschnittsbefestigung Schanzberg | Abschnittsbefestigung Schanze (Holnstein) | Abschnittsbefestigung Schanze (Neumarkt in der Oberpfalz) | Ringwall Schanze (Eispertshofen) | Burgstall Schweppermannsburg (Burg Thierenstein) | Abschnittsbefestigung Sindelbach | Ringwall Stiglerfelsen | Burgstall Sondersfeld | Burgstall Thürsnacht (Burg Thürstein?) | Abschnittsbefestigung Tischnerberg | Ringwall Wolfsberg | Ringwall Wolkensberg

Wehrkirchen: Wehrkirche Helena (St. Helena) | Wehrkirche Trautmannshofen (Mariä Namen)

Fluchwort

Ein Fluchwort ist ein Kraftausdruck, der Ärger, Enttäuschung, Erstaunen oder Überraschung ausdrückt. Ein Fluchwort kann aus einem einzelnen Wort (Beispiel: verflixt!) oder auch aus einer idiomatischen Wortverbindung (Zum Kuckuck!) bestehen.

Ein auf ein Objekt bezogenes Fluchwort bildet einen Fluch oder eine Verwünschung, drückt also den Wunsch aus, dass jemandem ein Unheil widerfahren soll (Beispiel: Fahr zur Hölle!).

Fluchwörter müssen von den folgenden ähnlichen Worttypen unterschieden werden.

Im Italienischen überwiegen als allgemeine Kraftausdrücke blasphemische Flüche, etwa Dio cane („Hundegott“), porco Dio („Gott-Schwein“), Dio boia („Henkergott“), oder Madonna puttana („Muttergotteshure“). Diese Ausdrücke können jedoch euphemistisch abgewandelt werden: porco Dio wird dann etwa zu porco zio („Onkel-Schwein“). Diese Fluchwörter werden auch von der deutschsprachigen Gruppe in Südtirol (Norditalien) durch Sprachkontakt mit der italienischen Sprachgruppe verwendet.

Yasha Manasherov

Yasha Manasherov (Hebrew: יעקב מנשירוב‎‎; born October 29, 1980 in Tbilisi, Georgian SSR) is a retired amateur Israeli Greco-Roman wrestler, who competed in the men’s middleweight category. Manasherov finished eighth in the 74-kg division at the 2003 World Wrestling Championships in Créteil, France, and later represented his nation Israel at the 2004 Summer Olympics. He also trained as a member of the wrestling team for Hapoel Rehovot Sports Club under his personal coach Leva Zimkin. Coming from one of the most prestigious wrestling families in the former Soviet Union, Manasherov competed along with his cousin, three-time Olympian, and 2003 world champion Gocha Tsitsiashvili in numerous global tournaments.

Manasherov qualified for the Israeli squad in the men’s 74 kg class at the 2004 Summer Olympics in Athens, by receiving a berth and rounding out the top eight spots from the World Championships. Manasherov suffered through a vulnerable game plan, as he lost his opening match 8–0 to Kazakhstan’s Danil Khalimov, and was haplessly pinned by Spain’s José Alberto Recuero in his second bout within a span of two minutes. Finishing last in the prelim pool and nineteenth overall in the final standings, Manasherov failed to advance further into the quarterfinals.

Martin Hiden

* Senior club appearances and goals counted for the domestic league only.

Martin Hiden (born 11 March 1973 in Stainz) is a former Austrian football player, who is currently assistant coach at FC Pasching.

He played for clubs such as Sturm Graz, SV Salzburg (where he claimed his first league title), Rapid Wien, Leeds United (England) and Austria Wien. Joining Leeds United in 1998, he was the first-ever Austrian outfield player (goalkeeper Alex Manninger joined Arsenal in 1997) to play in the Premier League. From 2003 he returned to Rapid Wien, winning the Austrian championship once more in 2005.

In 2006 he was announced as the new captain of Rapid (after a short period with goalkeeper Helge Payer as captain, who didn’t feel comfortable in the role that was given to him after the departure of Steffen Hofmann), and in 2007, after the injuries of Andreas Ivanschitz and Martin Stranzl, he was also made captain of the national team for two matches.

He made his debut for Austria in a March 1998 friendly match against Hungary and was a participant at the 1998 FIFA World Cup but did not play. He earned 50 caps, scoring one goal. He also was part of the squad at Euro 2008.

Hiden has a UEFA B License. He was head coach of FC Pasching from 5 September 2013 to when he was appointed interim head coach of LASK Linz. His first match was a 3–1 win against Villacher SV. His final match was a 3–1 win against Union Gurten. Hiden was named interim head coach of LASK Linz after Karl Daxbacher was sacked. The club had won two of their last eight matches and lost one of their last six. In his debut on 17 March 2015, Linz and SV Horn finished in a 1–1 draw.

Ava Addams

Ava Addams (born December 14, 1979) is a Gibraltarian-American pornographic actress.

Addams was born in Houston to French parents. She also has Spanish ancestry on her mother’s side and Italian ancestry on her father’s side. She was raised in Houston, Texas. Although she learned to speak French, English, and Spanish fluently as a child, she can only speak French and English now but still understands Spanish.

Addams worked as a model and actress during her childhood. She also did commercials, print work, and theatre.

Addams worked at a doctor’s office doing medical coding and billing. She started attending nursing school during that time but did not finish.

Addams began her career in the adult entertainment industry as a Playboy and fetish model. In 2008, she began performing in pornographic films, initially doing girl/girl and solo scenes only. She did her first scene with Molly Cavalli for the website Big Tit Moms. In the summer of 2010, she began performing in boy/girl scenes. Her first boy/girl scene was with James Deen in the film Titty Sweat. As of July 2016 Addams has performed in 245 adult films per IAFD.

Addams was among the seven pornographic actresses mentioned in the lyrics for the song „YouPorn.com Anthem“ by Brian McKnight. In 2011, Complex ranked her ninety-fourth on their list of „The Top 100 Hottest Porn Stars (Right Now)“.

Addams identifies as bisexual. She had a son in 2011.

The following are some awards and accolades Ava has received throughout her adult film career.

Kloster Selz

Das Kloster Selz war ein 991 gegründetes, St. Peter und Paul geweihtes Reichskloster der Benediktiner, das 1481 zu einem Kollegiatstift umgewandelt wurde.

Das elsässische Peterskloster Selz, nördlich von Straßburg gelegen, war eine Gründung der Kaiserin Adelheid, der Großmutter Kaiser Ottos III. Die 991 gestiftete Gemeinschaft von Benediktinern wurde kurz danach mit Königsschutz und Immunität bei freier Abts- und Vogtwahl begabt (991/992). Das Kloster wurde 997 zur Grablege der Klostergründerin und stand bis ins ausgehende 11. Jahrhundert in engen Beziehungen zu den deutschen Königen und Kaisern. Der salisch-zähringische Ausgleich von 1097/1098 machte das Kloster zum Ort einer öffentlichen Bekundung des Friedens; damals gelangte die Selzer Klostervogtei an die Markgrafen von Baden. Das 11. Jahrhundert sah zudem Selz in den Klosterverband des burgundischen Cluny integriert, ab dem 12. Jahrhundert spielten die Beziehungen zum Papsttum eine wichtige Rolle. 1307 auf Grund einer Hochwasserkatastrophe nahe die Stadt Selz verlegt, behauptete sich die Mönchsgemeinschaft zwischen den südwestdeutschen Territorien, bis sie 1481 in ein Kollegiatstift umgewandelt wurde. 1500 wurde das Stift zur Propstei umgewandelt.

Letzter Abt und erster Propst war Walther von Gemmingen, der im September 1501 starb.

Eine der rechtsrheinischen Besitzungen war die in Rastatt aufgegangene Wüstung Breitenholz.

Kurfürstentümer: Kurmainz (mit dessen Besitzungen rund um Erfurt und im Eichsfeld) | Kurtrier | Kurköln (mit den westfälischen Nebenländern Vest Recklinghausen und Herzogtum Westfalen) | Kurpfalz

ferner die Territorien: Deutschordensballei Koblenz | Herzogtum Arenberg | Burggrafschaft Rheineck | Herrschaft, später: Grafschaft Nieder-Isenburg | Herrschaft, später: Grafschaft Nassau-Beilstein | Herrschaft, später: Grafschaft Salm-Reifferscheid | Propstei Selz | Reichsabtei St. Maximin | Grafschaft Neuenahr | Verpfändete Reichsstadt Gelnhausen

sowie ohne eigenes Territorium auf Kreisgebiet, jedoch seit 1724 auf den Kreistagen vertreten: Fürst von Thurn und Taxis

Koordinaten:

Трэйлор, Рэй

Рэй Уолтер Трэйлор

Big Boss Man
Big Bubba Rogers
War Machine
The Boss
Guardian Angel
Ray Traylor
Boss Man

198 см

143 кг

2 мая 1962(1962-05-02)

Мариетта, Джорджия, США

22 сентября 2004(2004-09-22) (42 года)

Даллас, Джорджия, США

Управление исправительных учреждений округ Кобб, Джорджия

Мики Хенри
Тэд Аллен

1985

Рэймонд Уолтер Трэйлор младший (англ. Raymond Walter Traylor, Jr., род. 2 мая 1962 — 22 сентября 2004) — американский рестлер. Трэйлор получил известность выступая в федерации рестлинга World Wrestling Entertainment под именем Биг Босс Мен (англ. Big Boss Man), а также в World Championship Wrestling под разными именами.