Brück (Köln)

Brück ist ein rechtsrheinischer Stadtteil Kölns und gehört dem Stadtbezirk Kalk an.

Brück liegt an der Grenze zum Bergischen Land und an der Grenze zwischen Niederterrasse und Mittelterrasse in der Kölner Bucht. Brück grenzt im Osten an die Stadtteile Lustheide und Refrath der Stadt Bergisch Gladbach, im Süden befindet sich der Königsforst und Rath

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, im Westen Merheim und im Norden Dellbrück.

Der Ort entstand am Kreuzungspunkt der alten Handelswege Mauspfad und Brüderstraße. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Brück erfolgte im Jahre 1166. Damals besaß die Abtei Altenberg in Brück einen Hof. Dieser wurde um 1270 von Graf Adolf V. erworben. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort politisch zum Kirchenspiel Merheim im bergischen Amt Porz, Herzogtum Berg. Im Jahre 1411 wurde erstmals die Zollstation in Brück erwähnt. Sie wurde an verschiedene Brücker Familien verpachtet. Bereits 1437 wurde ein Hospital für Arme gestiftet und 1444 ließ Herzog Gerhard II. von Jülich und Berg eine Kapelle errichten. Mit der Errichtung des Großherzogtums Berg (1806) und der Neugliederung der Verwaltung nach französischem Vorbild (1808) kam Brück an das Département Rhein. Seit 1815 gehörte Brück zur Bürgermeisterei Merheim im Kreis Mülheim. 1864 erfolgte der Neubau der Hubertus-Kapelle. 1906 wurde Brück durch eine Kleinbahn an Köln angebunden (heutige Stadtbahnlinie 1), die 1913 bis Bensberg verlängert wurde. Zusammen mit der Gemeinde Merheim (rrh.) wurde Brück im Jahre 1914 nach Köln eingemeindet

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. In den folgenden Jahren erfolgte eine starke Bautätigkeit. So wurde zwischen 1925 und 1940 eine Siedlung auf dem Klausenberg – zunächst wurde an der Brücker Heide angefangen – errichtet. Schließlich erfolgte die Errichtung der Siedlung Gräfenhof 1947/49

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. 1965 wurde der Grundstein für den Bau der Konrad-Adenauer-Siedlung im Westen von Brück gelegt. Aus dieser neuen Siedlung entstand 1992 der neue Stadtteil Neubrück.

Brück | Höhenberg | Humboldt/Gremberg | Kalk | Merheim | Neubrück | Ostheim | Rath/Heumar | Vingst

Avi Lipkin

Dennis „Avi“ Lipkin (* 1949 in Flushing, New York) ist ein ehemaliger israelischer Militär und Politiker und seit Jahren weltweit als Anti-Islam-Aktivist hervorgetreten.

Lipkin wuchs im Bundesstaat New York auf, wurde schon früh zum Anhänger revisionistisch-zionistischer Überzeugungen und wanderte 1968 im Alter von 19 Jahren nach Israel aus. Er studierte Sowjetologie, Hispanistik und Lateinamerikakunde in New York und an der Hebräischen Universität in Jerusalem (Abschluss dort 1973). Zwischen 1972 und 1989 war er in unterschiedlicher Intensität für die IDF als Offizier (letzter Dienstgrad Major) tätig und diente u. a. als Militärsprecher bzw. in der Kommunikationsabteilung. Gleichzeitig war er von Jerusalem aus als Geschäftsmann, u. a. auch als Immobilienmakler, in verschiedenen Bereichen tätig.

1988 war er für einige Monate Teil des erfolgreichen Likud-Wahlkampfteams und übersetzte u. a. Kampagnen-Material ins Englische und Spanische. Von 1989 bis 1990 arbeitete er in der Nachrichtenabteilung der Pressestelle des israelischen Premierministers Jitzchak Schamir. 1990 begann er in den USA seine Vortragstätigkeit in christlichen Kirchen, in Synagogen und trat in Radio- und Fernsehsendungen auf.

Von 1991 bis 1993 absolvierte er ein Ergänzungsstudium an einem Jüdisch-Theologischen Seminar, um sich ab 1994 erneut ganz seiner Vortragstätigkeit zu widmen. Nach eigenen Angaben hielt er bisher über 500 Vorträge in Kirchen und Synagogen in den USA mcm taschen sale, in Kanada, Mexiko, Großbritannien

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, Norwegen, Finnland, den Niederlanden, in Belgien, der Schweiz, in Griechenland und auch in Israel. Ebenso erschien er – wieder nach eigenen Angaben – in Hunderten Radio- und TV-Sendungen weltweit und verkündete dort seine gegen den Islam gerichteten Botschaften.

Lipkin schrieb bisher fünf Bücher, die ersten drei aus Sicherheitsgründen unter dem Pseudonym Victor Mordecai (auf Grund von Sicherheit), die andere unter seinem wahren Namen. Das vierte Buch (2006) soll gleichzeitig seine Knesset-Kandidatur für die jüdisch-christliche Partei Gusch Hatanachi vorantreiben, die Lipkin gegründet hat.

Unmittelbar vor der Schweizer Minarett-Initiative Ende 2009 war Lipkin mehrere Monate in der gesamten Schweiz unterwegs, um eine möglichst große Anzahl von Menschen zur Annahme der Initiative, d. h. zum Verbot des Baues von Minaretten, zu bewegen. Dabei hatte er in einer Rede den Islam als „Psychose“ bezeichnet, Allah mit Satan verglichen und ein Verbot des Islams gefordert. Für diese Äußerungen wurde er wegen Rassendiskriminierung und Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 50 Franken und einer Buße von 300 Franken verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

In wenigen Worten zusammengefasst sieht Avi Lipkins Ideologie, die nach ihm unter Muslimen unbestritten sei, folgendermaßen aus:

Lipkin ist verheiratet mit Rachel, einer jüdischen Ägypterin, die 1969 nach Israel auswanderte und seit beinahe drei Jahrzehnten für das israelische Radio tätig ist und arabischsprachige Radio- und TV-Sendungen analysiert und aufbereitet. Lipkin und seine Frau haben zwei Söhne (Aaron und Jacob) und acht Enkelkinder (2006)

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Karl Jelinek (Meteorologe)

Karl Jelinek (* 23. April 1822 in Brünn; † 19. Oktober 1876 in Wien) war österreichischer Meteorologe.

Karl Jelinek studierte seit 1839 zu Wien die Rechte, aber auch Mathematik und Naturwissenschaft, wurde 1843 Assistent an der Wiener Sternwarte

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, 1847 Adjunkt an der Prager Sternwarte, wo Karl Kreil seine ganze Tätigkeit auf Beobachtungen und Untersuchungen im Gebiet der Meteorologie und des Erdmagnetismus lenkte.

1852 wurde Jelinek Professor der höheren Mathematik am polytechnischen Institut in Prag und 1863 Nachfolger Kreils in der Direktion der Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien und gleichzeitig ordentlicher Universitätsprofessor für Physik an der Universität Wien.

Er betrieb mit großem Erfolg die Reorganisation und Erweiterung dieser Anstalt und stattete das neue Gebäude auf der Hohen Warte bei Wien mit den vorzüglichsten Instrumenten aus, begründete die Österreichische Gesellschaft für Meteorologie und redigierte mit Julius von Hann die Zeitschrift derselben.

Er begann eine neue Folge der Jahrbücher der Zentralanstalt, von welchen er 11 Bände herausgegeben hat. 1872 wirkte er für die Abhaltung der Meteorologenkonferenz in Leipzig, welche dem internationalen Meteorologenkongress in Wien 1873 voranging

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

.

Jelinek wurde in das permanente Komitee des Kongresses gewählt und nahm 1874 an dessen Versammlung zu Utrecht teil. In Prag gehörte Jelinek 1862–66 dem Landtag an.

1864 wurde er Mitglied des Unterrichtsrats, und 1870–73 fungierte er als Referent für technische Hochschulen, Gewerbe- und Handelsschulen im Unterrichtsministerium. Jelinek schrieb auch: Anleitung zur Anstellung meteorologischer Beobachtungen (Wien)

Nach seinem Tod wurde Jelinek auf dem Heiligenstädter Friedhof beigesetzt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.

Lizumer Reckner

Lizumer Reckner von Süden

Lizumer Reckner von Norden

Der Lizumer Reckner ist mit 2886&nbsp

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

;m ü. A. der höchste Berg der Tuxer Alpen in Tirol.

Der Lizumer Reckner liegt im Zentrum der Tuxer Alpen, etwa 20 Kilometer südöstlich von Innsbruck innerhalb des Truppenübungsplatzes Lizum Walchen

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. In seinem Westen liegt das Navistal, im Südosten das Schmirntal, im Osten die Wattentaler Lizum. Das Tuxertal liegt unweit im Südosten. Nachbarberg im Süden ist der Geier. Nach Norden setzt sich ein Gebirgskamm zur Lizumer Sonnenspitze, den Tarntaler Köpfen und im weiteren Verlauf bis zum Mölser Berg fort. Im Westen ist dem Lizumer Reckner der 2824 m hohe Naviser Reckner vorgelagert.

Der Reckner liegt am Rande des Tauernfensters, einer Region der Ostalpen, in der penninische Decken und möglicherweise auch helvetische Decken aufgeschlossen sind. Der Gipfelaufbau des Reckners besteht aus Serpentinit, der vor allem in Radiolarit eingebettet ist. Des Weiteren finden sich in der geologisch vielfältigen Umgebung Dolomitbrekzien, Kalkschiefer und andere Gesteine des Jura.

Unterhalb des Gipfelaufbaus des Reckners finden sich Blockhalden, die als Reste ehemaliger Blockgletscher gedeutet werden. Hier sind auch Reste von Toteis zu finden.

Vom Navistal aus ist der Berg unter anderem über die Naviser Hütte (1767 m) oder die Peeralm (1663 m) zu erreichen. Im Schmirntal dient der Weiler Obern als Ausgangspunkt. Vom Tuxertal aus kann der Reckner über die 1984 m hohe Junsbergalm oder von Hintertux aus erreicht werden. Wichtigster Stützpunkt in der Wattentaler Lizum ist die Lizumer Hütte (2019 m).

Von all diesen Ausgangspunkten kann der Südfuß des Gipfelaufbaus über mehrere markierte Wanderwege erreicht werden. Insbesondere der Anstieg von der Lizum aus ist im Winter auch als Skitour möglich. Der letzte Anstieg zum Gipfel ist recht minimalistisch mit Tritt-/Griffhilfen ausgestattet und erfordert Kletterei im II-ten Grad.

Aufgrund der Lage innerhalb des Truppenübungsplatzes kann die Besteigung des Berges zeitweise untersagt sein.

Johann Friedrich Hohlfeld

Johann Friedrich Hohlfeld (* 16. Februar 1809 in Posen; † 16. August 1861 in Springfield, Illinois) war ein deutscher Politiker, Redakteur und Verleger

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Er war Abgeordneter des Frankfurter Nationalversammlung und des Sächsischen Landtags.

1832 übernahm Hohlfeld von seinem Schwiegervater den Löbauer Druckereibetrieb und Zeitungsverlag am Theaterplatz und wurde Redakteur des Tagesblattes „Sächsischer Postillon“, die am meisten gelesene Zeitung der Oberlausitz, des benachbarten Böhmens und Preußens. 1840 kaufte er die Hähnelsche Steindruckerei und 1846 das Gut Jauernick bei Löbau.

Hohlfeld wurde damals zum geistigen Initiator der demokratischen Revolution 1848/49 in der Oberlausitz. In Löbau war er Stadtverordneter und Stadtrat. Als Vertreter des 7., 8. und 9. Wahlkreises gehörte er 1849 der I. Kammer des Sächsischen Landtags an und übernahm das Amt eines Sekretärs der Kammer. Vom 30. Mai bis zum 18. Juni 1849 war er fraktionsloser Abgeordneter des 2. sächsischen Wahlkreises (Löbau) im „Rumpfparlament“ der Frankfurter Nationalversammlung.

Hohlfeld war 1849 Sekretär der Provisorischen Regierung Sachsens und beteiligte sich am Dresdner Maiaufstand auf der Barrikade. Nach dem Scheitern der Revolution wurde Hohlfeld wie auch die anderen Revolutionäre verfolgt. Er floh in die Schweiz, dann nach Nordamerika. Dort wurde er Farmer, studierte Medizin und diente schließlich als Feldarzt in den Sezessionskriegen der Vereinigten Staaten

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. 1861 wurde er in einer Schlacht bei Springfield in Illinois schwer verwundet und verstarb am 16. August.

Das Strafverfahren wegen Aufruhrs gegen ihn wurde in seiner Abwesenheit vor dem Amtsgericht Löbau geführt. Als „Vaterlandsverräter“ verlor er in Sachsen seine bürgerlichen Rechte und sein ganzes Vermögen. Seine zurückgebliebene Frau blieb Besitzerin seines in Löbau erworbenen Grundstückes.

William Boyd Dawkins

Sir William Boyd Dawkins (* 26. Dezember 1837 in Buttington bei Welshpool; † 15. Januar 1929 in Richmond Lodge, Bowdon, damals Cheshire) war ein britischer Geologe und Paläontologe.

William Boyd Dawkins war der einzige Sohn von Reverend Richard Dawkins und dessen Frau Mary Ann Youngman. Er wurde zunächst an der Rossall School unterrichtet, bevor er 1854 seine Ausbildung am Jesus College in Oxford fortsetzte. Dort freundete sich Dawkins mit dem späteren Historiker John Richard Green an.

Bereits als Student begann Dawkins mit der Erforschung von Höhlen, so begann er 1859 mit der Ausgrabung einer Hyäne in der Höhle bei Wookey Hole

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Dies führt zu einem lebenslang anhaltenden Interesse an ausgestorbenen Säugetieren. Von 1861 bis 1869 arbeitete Dawkins für den Geological Survey of Great Britain und wurde Kollege von Thomas Henry Huxley an der Royal School of Mines. Während dieser Zeit kartierte Dawkins Teile der Wealden und anderer Formationen in Kent und des „Themse-Tals“. In dieser Zeit erschienen die ersten seiner Veröffentlichung, beispielsweise über das Gebiss des Wollnashorns und über den Ursprung des Höhlenlöwen. 1866 heiratete er Frances Evans († 1921) und am 6. Juni 1867 wurde Dawkins als Mitglied in die Royal Society gewählt.

Auf Huxleys Empfehlung hin wurde Dawkins 1869 in Manchester Kurator für Naturgeschichte am Manchester Museum. Er begann mit der Ordnung und Katalogisierung der dortigen Sammlung und hielt Vorträge über Geologie am Owens College. Ab 1872 hielt Dawkins dort die ersten Vorlesungen ab und wurde schließlich im Oktober 1874 auf den Lehrstuhl für Geologie berufen, den er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1908 innehatte.

Gemeinsam mit William Ayshford Sanford arbeitete er an der Monografie British Pleistocene Mammalia, die in mehreren Teilen von 1866 bis 1872 von der Palaeontographical Society veröffentlicht wurde. 1874 erschien Cave Hunting, das unter dem Titel Die Höhlen und die Ureinwohner Europas von Johann Wilhelm Spengel ins Deutsche übertragen wurde. 1880 veröffentlichte Dawkins sein Buch Early Man in Britain and His Place in the Tertiary Period, das als Begleiter zu Greens A Short History of the English People von 1874 konzipiert war. In den Creswell Crags bei Worksop nahm er weitere Höhlengrabungen vor mcm taschen sale. Während dieser Jahre unternahm Dawkins auch Reisen nach Amerika und Australien.

Ab den 1880ern wandte sich Dawkins verstärkt der „angewandten Geologie“ zu. 1882 war er Berater eines ersten Versuchs einen Tunnel unter dem Ärmelkanal zu bohren. Ebenfalls Anfang der 1880er war Dawkins Gutachter des Humber-Tunnel-Projektes

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Er wurde ebenfalls als Ratgeber verschiedener Wasserversorgungsprojekt konsultiert. Unter Dawkins Leitung wurden 1890 die Kohlelagerstätten in Kent entdeckt.

Die Geological Society of London ehrte Dawkins 1889 mit der Lyell-Medaille und 1918 mit der Prestwich Medal. 1919 wurde er als Knight Commander des Order of the British Empire ausgezeichnet. Nach dem Tod seiner Frau heiratete Dawkins im darauffolgenden Jahr Mary Poole, die Witwe von Hubert Congreve.

Nach dem Tod von William Boyd Dawkins wurden seine sterblichen Überreste am Manchester Crematorium eingeäschert. Dawkins hinterließ seine Bücher und einen Großteil seiner Papiere der Stadt Buxton.

Egon Günther

Egon Günther (* 30. März 1927 in Schneeberg) ist ein deutscher Filmregisseur und Schriftsteller.

Egon Günther stammt aus einer Arbeiterfamilie. Er absolvierte eine Lehre als Schlosser und arbeitete anschließend als Technischer Zeichner in einem Konstruktionsbüro. 1944/45 nahm er als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil. Er geriet in den Niederlanden in Kriegsgefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Nach Kriegsende arbeitete er anfangs als Neulehrer in der Sowjetischen Besatzungszone. Von 1948 bis 1951 studierte er Pädagogik, Germanistik und Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig; anschließend war er wieder als Lehrer tätig

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Er wechselte dann ins Verlagswesen und war Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle/Saale. Ab 1958 war er als Dramaturg, Szenarist und Regisseur für das Filmstudio Babelsberg der DEFA tätig; ab 1961 lebte er als freier Schriftsteller und Regisseur in Potsdam-Babelsberg.

Seit den Sechzigerjahren trat das schriftstellerische Werk Günthers, der seit 1953 Erzählungen und Romane veröffentlicht hatte

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, gegenüber der Arbeit für Film und Fernsehen in den Hintergrund. Günther verfasste eine Reihe von Drehbüchern und führte ab 1961 auch selbst Regie bei Spielfilmproduktionen der DEFA. Bereits seit dem Verbot der Märchenkomödie Wenn du groß bist, lieber Adam im Jahre 1965 hatte der Regisseur bei der Verfilmung von Gegenwartsstoffen immer wieder Probleme mit der DDR-Zensur; andererseits waren seine Literaturverfilmungen große Erfolge. Seine Mitarbeit am Drehbuch „Chingachgook, die große Schlange“ blieb ungenannt, lediglich als Autor der (im Film nicht verwendeten) Liedtexte tauchte er auf der Schallplatte auf.

Als ihm 1978 die angeblich nichtrealistische Bildsprache seines Films „Ursula“ zum Vorwurf gemacht wurde, reagierte Günther mit dem Austritt aus dem Verband der Filmschaffenden der DDR. Er verließ das Land (behielt jedoch den DDR-Pass) und arbeitete in den folgenden Jahren nur noch an westdeutschen Film- und Fernsehproduktionen mit

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Erst 1990 kehrte er in die DDR zurück. Auch nach der Wiedervereinigung drehte er eine Reihe von Spielfilmen, von denen vor allem Die Braut, die Geschichte von Goethes Geliebter und späterer Ehefrau Christiane Vulpius, Aufsehen erregte. Daneben wirkte Günther wieder als Dozent an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Er lebt heute mit seiner dritten Ehefrau und seiner Tochter in Groß Glienicke.

Egon Günther war Mitglied der SED und des Schriftstellerverbandes der DDR. 2014 wurde er mit einem Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin geehrt.